Deutsche Tageszeitung - Blinken: "Beweise" für von Russland geplante Aggression gegen die Ukraine

Blinken: "Beweise" für von Russland geplante Aggression gegen die Ukraine


Blinken: "Beweise" für von Russland geplante Aggression gegen die Ukraine
Blinken: "Beweise" für von Russland geplante Aggression gegen die Ukraine / Foto: ©

US-Außenminister Antony Blinken hat Russland vorgeworfen, "erhebliche aggressive Schritte gegen die Ukraine" zu planen. Für diese Pläne gebe es "Beweise", sagte Blinken am Mittwoch beim Treffen der Nato-Außenminister im lettischen Riga und drohte Moskau für den Fall eines Angriffs mit scharfen US-Wirtschaftssanktionen. Die russischen Pläne reichten von "Bestrebungen zur Destabilisierung der Ukraine aus dem Inneren heraus bis hin zu groß angelegten Militäroperationen".

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"Wir haben dem Kreml klar gemacht, dass wir entschlossen reagieren werden", sagte Blinken. Dies umfasse auch "eine Reihe von wirkungsvollen wirtschaftlichen Maßnahmen, von denen wir in der Vergangenheit bisher Abstand genommen haben".

Russland hat nach Angaben der ukrainischen Regierung bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr Truppen, Panzer und anderes schweres Gerät an der Grenze zur Ukraine aufgefahren. Der Westen fürchtet, dass sich die Situation von 2014 wiederholen könnte. Damals annektierte Russland die zur Ukraine gehörende Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Moskau bestreitet jede kriegerische Absicht.

Blinken wird am Donnerstag am Rande des Treffens der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) in Stockholm Gespräche mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow führen.

Der russische Außenminister hatte dem Westen am Mittwoch vorgeworfen, dieser wolle Moskau "diktieren, wie sich die russischen Streitkräfte auf ihrem eigenen Territorium zu verhalten haben". Die Nato beschuldigte er einer "destruktiven Politik". Die Außenminister des Militärbündnisses berieten am Mittwoch in Riga insbesondere über die Spannungen mit Russland.

(I.Beryonev--DTZ)

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