Deutsche Tageszeitung - Baerbock will diplomatischen Olympia-Boykott mit EU-Partnern besprechen

Baerbock will diplomatischen Olympia-Boykott mit EU-Partnern besprechen


Baerbock will diplomatischen Olympia-Boykott mit EU-Partnern besprechen
Baerbock will diplomatischen Olympia-Boykott mit EU-Partnern besprechen / Foto: ©

Die neue Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) will über einen möglichen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in China gemeinsam mit der Bundesregierung und den europäischen Partnern entscheiden. "Wenn eine Frau solche Vorwürfe erhebt, dann muss das auch im internationalen Kontext Gehör finden", sagte Baerbock am Donnerstag in Paris. Sie spielte damit auf die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai an, die nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen Parteifunktionär unter Druck gesetzt worden war.

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Darauf müsse eine gemeinsame Antwort gefunden werden, sagte Baerbock, die zu ihrem ersten Auslandsbesuch nach Frankreich gereist war. Die Außenministerin traf am Donnerstagmorgen mit ihrem französischen Kollegen Yves Le Drian zusammen.

Baerbock sprach sich außerdem dafür aus, weiter auf europäischer Ebene nach einer Lösung im Ukraine-Konflikt zu suchen. "Die territoriale Integrität und die Souveränität der Ukraine sind für uns nicht verhandelbar", sagte Baerbock. Ziel sei es, eine militärische Eskalation zu vermeiden. "Russland würde einen hohen politischen und wirtschaftlichen Preis für eine erneute Verletzung der ukrainischen Staatlichkeit zahlen", sagte die Ministerin.

(P.Tomczyk--DTZ)

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