Deutsche Tageszeitung - NGO: Teuerste Naturkatastrophen des Jahres kosteten 20 Milliarden Dollar mehr als 2020

NGO: Teuerste Naturkatastrophen des Jahres kosteten 20 Milliarden Dollar mehr als 2020


NGO: Teuerste Naturkatastrophen des Jahres kosteten 20 Milliarden Dollar mehr als 2020
NGO: Teuerste Naturkatastrophen des Jahres kosteten 20 Milliarden Dollar mehr als 2020 / Foto: ©

Die zehn finanziell folgenreichsten Unwetterkatastrophen dieses Jahres haben nach Berechnungen einer britischen Hilfsorganisation Schäden in Höhe von insgesamt mehr als 170 Milliarden Dollar (150 Milliarden Euro) angerichtet, rund 20 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr. Die Erhöhung der Gesamtschadenssumme um rund 13 Prozent spiegele die Folgen des menschengemachten Klimawandels wider, erklärte die Organisation Christian Aid am Montag.

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Die finanziell folgenschwerste Naturkatastrophe in diesem Jahr war demnach der Hurrikan "Ida", der Ende August über den Osten der USA hinweggezogen war und zu schweren Überschwemmungen in der Region New York führte. Den durch den Wirbelsturm verursachten Schaden bezifferte Christian Aid auf 65 Milliarden Dollar.

An zweiter Stelle folgt die Flutkatastrophe in Deutschland und Belgien im Juli mit 43 Milliarden Dollar Gesamtschaden. Ebenfalls auf der Liste sind unter anderem ein Kälteeinbruch im US-Bundesstaat Texas und Überschwemmungen in der chinesischen Provinz Henan.

Die Organisation räumte ein, dass auf der Liste vor allem Naturkatastrophen in reichen Ländern aufgeführt sind. In ärmeren Ländern seien die finanziellen Schäden durch Unwetter häufig kaum zu berechnen, weil die Infrastruktur nicht versichert sei.

Der Schweizer Rückversicherungskonzern hatte die weltweit in diesem Jahr durch Naturkatastrophen ausgelösten Schäden Mitte Dezember mit geschätzt 250 Milliarden Dollar (221 Milliarden Euro) angegeben. Im Vergleich zu 2020 stiegen die Schäden demnach insgesamt um fast ein Viertel (24 Prozent).

(V.Korablyov--DTZ)

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