Deutsche Tageszeitung - Hilfsorganisation ONE: Deutscher G7-Vorsitz muss Impfstoffgerechtigkeit angehen

Hilfsorganisation ONE: Deutscher G7-Vorsitz muss Impfstoffgerechtigkeit angehen


Hilfsorganisation ONE: Deutscher G7-Vorsitz muss Impfstoffgerechtigkeit angehen
Hilfsorganisation ONE: Deutscher G7-Vorsitz muss Impfstoffgerechtigkeit angehen / Foto: ©

Die Hilfsorganisation ONE fordert Deutschland auf, die Zeit der G7-Präsidentschaft für eine gerechtere Verteilung der Corona-Impfstoffe zu nutzen. "Das Thema Impfstoffgerechtigkeit wird ganz oben auf der Agenda stehen müssen, wenn die G7-Staaten die Pandemie beenden wollen", erklärte die Organisation am Montag. Bereits vor dem für Ende Juni geplanten G7-Gipfel auf Schloss Elmau in Bayern müssten "die richtigen Impulse" gesetzt werden.

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Konkret forderte ONE unter anderem eine bessere Finanzierung der internationalen Impfkampagne Covax. Auch müssten sich die G7 "endlich auf eine temporäre Aufhebung der Impfstoffpatente" verständigen. So könne die Produktion von Corona-Vakzinen deutlich angekurbelt werden.

Als weiteres zentrales Thema der G7-Präsidentschaft müsse die Bundesregierung den Klimawandel angehen, forderte ONE. "Die G7 werden ärmere Staaten darin unterstützen müssen, die Folgen des Klimawandels besser bewältigen zu können." Die ärmeren Länder seien besonders stark von Dürren, Überschwemmungen und daraus folgende Ernteausfällen sowie Hunger und Krankheiten betroffen, "obwohl sie am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben".

Deutschland hat mit dem Jahreswechsel die G7-Präsidentschaft für ein Jahr übernommen. Zur Gruppe der sieben großen westlichen Industrienationen gehören auch Großbritannien, die USA, Frankreich, Italien, Japan und Kanada. Die Bundesregierung will ihr Programm für die Zeit des Vorsitzes im Laufe des Januars vorstellen.

(S.A.Dudajev--DTZ)

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