Deutsche Tageszeitung - Ländergesundheitsminister beraten über mögliche vierte Corona-Impfung

Ländergesundheitsminister beraten über mögliche vierte Corona-Impfung


Ländergesundheitsminister beraten über mögliche vierte Corona-Impfung
Ländergesundheitsminister beraten über mögliche vierte Corona-Impfung / Foto: ©

Die Gesundheitsminister der Länder sprechen bei ihrer Konferenz am Montagnachmittag auch über eine mögliche vierte Corona-Impfung. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP im Vorfeld der Beratungen. Ein Beschluss sei dazu nicht zu erwarten, hieß es.

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Derzeit empfiehlt die Ständige Impfkommission allen Erwachsenen nach der zweimaligen Immunisierung eine Covid-19-Auffrischungsimpfung, eine sogenannte Boosterimpfung. "Ob und wenn für wen in Zukunft weitere Auffrischimpfungen nötig sein werden, ist unsicher", heißt es aktuell beim Robert-Koch-Institut (RKI). Dazu fehlten noch wissenschaftliche Erkenntnisse, die die Wirksamkeit nach drei Impfstoffdosen über einen langen Zeitraum untersuchen. Israel hatte bereits zu Jahresbeginn damit begonnen, allen über 60-Jährigen eine vierte Corona-Impfdosis zu verabreichen.

Die Gesundheitsminister wollen auf ihrer Konferenz laut Tagesordnung zudem über die Einführung eines zentralen Corona-Impfregisters und über ein einheitliches Vorgehen bei der Priorisierung von PCR-Tests bei der Beendigung von Quarantänen beraten. Thema sind auch die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder hatten am Freitag unter anderem die 2G-Plus-Regel für Restaurants, Cafés und ähnlichen Einrichtungen beschlossen. Zutritt haben demnächst nur noch Geimpfte oder Genesene, die tagesaktuell negative getestet sind oder bereits eine Auffrischungsimpfung erhielten.

Über die Ergebnisse der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) will Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) gegen 18.00 Uhr informieren. Sachsen-Anhalt hat derzeit den GMK-Vorsitz.

(V.Sørensen--DTZ)

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