Deutsche Tageszeitung - Washington sagt 271 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für Afghanistan zu

Washington sagt 271 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für Afghanistan zu


Washington sagt 271 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für Afghanistan zu
Washington sagt 271 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für Afghanistan zu / Foto: ©

Die US-Regierung hat am Dienstag humanitäre Hilfe im Wert von 271 Millionen Euro für Afghanistan zugesagt. Wie die US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit USAid mitteilte, erfolgte die Hilfszusage für dieses Jahr. Washington reagiert damit auf einen Appell der Vereinten Nationen, die für das Land am Hindukusch umgerechnet 4,4 Milliarden Euro an Hilfe anforderten, um eine "humanitäre Katastrophe" zu verhindern.

Textgröße ändern:

Die Hilfe aus Washington soll nach Angaben von USAid dazu dienen, Nahrungsmittelhilfen, Unterstützung im Gesundheitswesen und Hilfen gegen die eisigen Temperaturen in den Wintermonaten in Afghanistan zu finanzieren. UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths erklärte, in Afghanistan seien 22 Millionen Menschen dringend auf Hilfe angewiesen.

Seit der Machtübernahme der Taliban Mitte August ist Afghanistan ins Chaos abgerutscht, Inflation und Arbeitslosenrate stiegen stark an. Die USA froren Milliarden-Guthaben des Landes ein, und Hilfslieferungen wurden gestoppt. Der UN-Sicherheitsrat beschloss im Dezember einstimmig, dass humanitäre Hilfe nach Afghanistan geliefert werden kann. Allerdings soll diese nicht direkt in die Hände der Taliban geraten.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Trump begrüßt "großen" Sieg von Bolsonaro-Sohn bei erster Wahlrunde in Brasilien

US-Präsident Donald Trump hat den "großen" Sieg des rechtsgerichteten Senators Flávio Bolsonaro in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien begrüßt. "Es ist ein großer Sieg. Knapp, aber ein sehr, sehr großer Sieg", sagte Trump am Montag vor Journalisten im Weißen Haus. "Unglaublich", fügte er hinzu.

Bericht: Zahl der Kriegsdienstverweigerer stark angestiegen

Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ist in diesem Jahr stark angestiegen. Von Januar bis August seien insgesamt 12.102 entsprechende Gesuche eingegangen, sagte eine Sprecherin des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). Im gesamten Jahr 2025 gab es demnach lediglich 3879 Anträge, 2024 waren es 2249.

Krise in Rumänien: Präsident nominiert vierten Kandidaten für Amt des Regierungschefs

Inmitten der anhaltenden politischen Krise in Rumänien hat Präsident Nicusor Dan zum vierten Mal einen neuen Regierungschef nominiert. Der Pro-Europäer Dan schlug am Montag den parteilosen 55-jährigen Diplomaten und ehemaligen Journalisten Luca Niculescu als neuen Ministerpräsidenten vor. "Ich habe den Menschen ausgewählt, der die besten Chancen hat, eine Mehrheit zu bilden", sagte Dan vor Journalisten.

Trump: Haben Bomber nach "Drohungen" von britischem Militärstützpunkt abgezogen

Der Abzug von B-1-Bombern der US-Armee vom britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wegen "Drohungen" erfolgt. "Es gab Drohungen, also haben wir sie, statt den Feind in Versuchung zu bringen, ein wenig verlegt, nicht sehr weit", sagte Trump am Montag mit Blick auf die US-Flugzeuge vor Journalisten im Weißen Haus. Die Menschen, von denen diese Drohungen ausgegangen seien, "sind mit dem Iran verbunden", fügte Trump hinzu.

Textgröße ändern: