Deutsche Tageszeitung - Polizei setzt Tränengas gegen Teilnehmer von Protestkonvoi in Paris ein

Polizei setzt Tränengas gegen Teilnehmer von Protestkonvoi in Paris ein


Polizei setzt Tränengas gegen Teilnehmer von Protestkonvoi in Paris ein
Polizei setzt Tränengas gegen Teilnehmer von Protestkonvoi in Paris ein / Foto: ©

Die französische Polizei ist mit Tränengas gegen Teilnehmer des verbotenen Protestkonvois von Impfpass-Gegnern in Paris vorgegangen. Mehr als hundert Fahrzeuge und Fußgänger schlossen sich trotz eines Polizeiverbots am Samstagnachmittag dem sogenannten Freiheitskonvoi auf den Champs-Élysées an. Sie schwenkten Fahnen und skandierten "Freiheit".

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Schließlich setzte die Polizei Tränengas ein und drängte die Fußgänger in einen nahegelegenen Park zurück. Auch der Platz rund um den Arc de Triomphe wurde geräumt. Tausende Demonstranten aus ganz Frankreich waren in den vergangenen Tagen mit Autos, Wohnmobilen und Lieferwagen an den Pariser Stadtrand gefahren, um sich dem Protestkonvoi anzuschließen. Unter den Teilnehmern befinden sich Impfgegner, aber auch Menschen, die gegen gestiegene Preise und generell gegen die Regierung protestieren wollen.

Am Samstagmorgen befuhren nach Polizeiangaben 3000 Fahrzeuge mit insgesamt 5000 Demonstranten den äußeren Autobahnring der französischen Hauptstadt. Die Polizei stellte 337 Strafanzeigen wegen "Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration" aus.

Inspiriert sind die sogenannten Freiheitskonvois vom aktuellen Protest kanadischer Lkw-Fahrer, die bereits seit zwei Wochen mit einer Blockade die Hauptstadt Ottawa weitgehend lahmlegen. In Frankreich rufen die Konvois zudem Erinnerungen an die Proteste der sogenannten Gelbwesten wach, die 2018 und 2019 das Land bewegt hatten.

(P.Tomczyk--DTZ)

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