Deutsche Tageszeitung - Trump begeistert seine Anhänger bei Konservativen-Konferenz in Florida

Trump begeistert seine Anhänger bei Konservativen-Konferenz in Florida


Trump begeistert seine Anhänger bei Konservativen-Konferenz in Florida
Trump begeistert seine Anhänger bei Konservativen-Konferenz in Florida / Foto: ©

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat mit seinem Auftritt auf der Konferenz der amerikanischen Konservativen CPAC gezeigt, dass rechts der politischen Mitte im Land weiterhin kaum ein Weg an ihm vorbei führt. Seine 86 Minuten lange Rede am Samstag (Ortszeit) bei der Veranstaltung in Orlando, Florida, wurde von lautem Applaus begleitet. Eine häufige Banderole in den Reihen der Zuhörer: "Trump 2024" in Anlehnung an eine mögliche erneute Kandidatur des 75-Jährigen bei der nächsten Präsidentschaftswahl.

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In seiner Rede tischte Trump seine altbekannten Tiraden gegen die "radikale Linke", die "Cancel Culture" und die ihm angeblich gestohlene Wiederwahl im November 2020 Jahr auf. Besonders begeisterten seine Ausführungen darüber, wie "bescheuert" es doch sei, dass die Demokraten sich als Partei der Demokratie bezeichnen. Auch die Anekdote, dass Facebook-Gründer Mark Zuckerberg "ins Weiße Haus kam und mir in den Arsch gekrochen ist" gefiel.

Für die westlichen Partner der USA zeigte Trump vor allem Verachtung, während er Russlands Präsident Wladimir Putins Intellekt lobte: Die Nato verhalte sich in der Ukraine-Krise "alles andere als intelligent". Putin hingegen sei "schlau". "Das wirkliche Problem ist, dass unsere Anführer so blöd sind". Den Einmarsch Russlands in die Ukraine habe sein Nachfolger Joe Biden mit seiner "Schwäche" zu verantworten.

"Wie jeder versteht, wäre diese schreckliche Katastrophe nie eingetreten, wenn unsere Wahl nicht manipuliert worden wäre", sagte der Ex-Präsident, nur um erneut auf die Vorwürfe des Wahlbetrugs zur sprechen zu kommen, für die er weiterhin keinerlei Belege geliefert hat. Seine Anhänger dankten es ihm mit Sprechchören wie "Four more years" (Vier weitere Jahre), die Trump, wenn es nach ihnen ginge, nach 2024 erneut im Weißen Haus verbringen sollte.

(M.Dylatov--DTZ)

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