Deutsche Tageszeitung - Zwei Luxusjachten des russischen Oligarchen Abramowitsch ankern in der Türkei

Zwei Luxusjachten des russischen Oligarchen Abramowitsch ankern in der Türkei


Zwei Luxusjachten des russischen Oligarchen Abramowitsch ankern in der Türkei
Zwei Luxusjachten des russischen Oligarchen Abramowitsch ankern in der Türkei

Zwei Jachten im Besitz des mit Sanktionen belegten russischen Oligarchen Roman Abramowitsch liegen Medienberichten zufolge in Häfen in der Türkei vor Anker. Die unter der Flagge der Bermudas fahrende 163 Meter lange Luxusjacht "Eclipse" traf am Dienstagmorgen im Hafen der Mittelmeerstadt Marmaris ein, wie türkische Medien unter Berufung auf Tracking-Websites berichteten. Bereits am Montag war die Superjacht "Solaris" im Ferienort Bodrum gesichtet worden.

Textgröße ändern:

Eine Gruppe von Ukrainern protestierte laut den Medienberichten in einem Schlauchboot gegen die Ankunft der "Solaris", die Tage zuvor in einem Hafen von Montenegro entdeckt worden war. Sie skandierten demnach "Du bist hier nicht willkommen", "Hau ab" und "Nein zum Krieg in der Ukraine".

Die EU hatte vergangene Woche gegen Abramowitsch und weitere russische Milliardäre wegen Russlands Angriffskriegs in der Ukraine Sanktionen verhängt. Auch in Großbritannien wurde Abramowitsch mit einem Reiseverbot belegt und sein Vermögen eingefroren. Dies betraf auch den Fußballklub FC Chelsea, den der Milliardär 2003 gekauft hatte. Mehrere Länder haben seitdem Jachten der russischen Superreichen beschlagnahmt.

Das Nato-Mitglied Türkei, das enge Beziehungen zu Russland und der Ukraine unterhält, hat sich den gegen Moskau gerichteten Sanktionen nicht angeschlossen. Gleichzeitig bezeichnete Ankara die Invasion der Ukraine aber als "inakzeptabel" und bot sich als Vermittler bei den Bemühungen um ein Ende des Kriegs an.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Nach Selenskyjs Appell an Musk: Ukraine meldet bessere Starlink-Verbindung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den US-Technologieunternehmer Elon Musk zur Wiederherstellung des Satelliten-Kommunikationsdienstes Starlink in der Ukraine aufgefordert - kurz darauf meldete das ukrainische Verteidigungsministerium eine Verbesserung der Verbindungen. "Wenn die Angriffe weitergehen und Starlink nicht funktioniert, werden natürlich Menschen sterben", sagte Selenskyj am Mittwoch in einem Interview mit dem Journalisten Piers Morgan.

Krankenkassen: GKV-Schätzerkreis rechnet mit stabilem Beitragssatz

Der Zusatzbeitrag der Krankenkassen könnte nach Angaben des sogenannten GKV-Schätzerkreises im kommenden Jahr stabil bleiben. Aus den Schätzergebnissen für das Jahr 2027 ergibt sich ein durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz in Höhe von unverändert 2,9 Prozent, wie der Schätzerkreis am Mittwochabend mitteilte. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen werden demnach im kommenden Jahr wesentlich geringer ansteigen als noch im laufenden Jahr.

Kongresswahlen: US-Demokraten bilden 100 Wahlbeobachter aus

Vor den US-Kongresswahlen in knapp drei Wochen hat die Demokratische Partei eigene Wahlbeobachter ausgebildet. Der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, sagte am Mittwoch in Washington, 100 Kongressmitarbeiterinnen und -mitarbeiter seien dafür geschult worden. "Ihre Rolle ist ganz klar: beobachten, dokumentieren und über die Fakten berichten", sagte Schumer.

Selenskyj fordert Musk zu Wiederherstellung von Starlink in der Ukraine auf

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den US-Technologieunternehmer Elon Musk aufgefordert, den Satelliten-Kommunikationsdienst Starlink in der Ukraine wiederherzustellen. "Wenn die Angriffe weitergehen und Starlink nicht funktioniert, werden natürlich Menschen sterben", sagte Selenskyj am Mittwoch während eines Besuchs in Großbritannien in einem Interview mit dem britischen Journalisten Piers Morgan. Die Störung des Dienstes sei "ein großer Fehler".

Textgröße ändern: