Deutsche Tageszeitung - Strack-Zimmermann hält Lieferung von Luftabwehrsystem durch Israel für möglich

Strack-Zimmermann hält Lieferung von Luftabwehrsystem durch Israel für möglich


Strack-Zimmermann hält Lieferung von Luftabwehrsystem durch Israel für möglich
Strack-Zimmermann hält Lieferung von Luftabwehrsystem durch Israel für möglich

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), ist zuversichtlich, dass Israel sein Raketenschutzsystem Arrow 3 auch an Deutschland liefern würde. "Die Gespräche waren konstruktiv", sagte sie am Donnerstag dem Sender Welt nach einem Besuch in Israel. "Sie waren vor allem technisch sehr interessant. Und ich hatte nicht das Gefühl, dass Israel das ablehnen würde."

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Voraussetzung wäre allerdings auch eine Zustimmung der USA. "Dahinter stehen die Vereinigten Staaten, die dieses Projekt mitfinanzieren", sagte Strack-Zimmermann. Washington würde "letztlich auch da mitentscheiden, ob außer Israel ein anderer Nato-Partner beziehungsweise die Nato-Partner dafür auch infrage kommen."

Ein deutscher Schutzschirm müsse immer im Nato-Kontext gedacht werden, betonte Strack-Zimmermann. Einen nationalen Alleingang bei der Beschaffung des Systems könne es nicht geben. "Wir sind in die Nato eingebettet. Wir sind in die europäische Verteidigung eingebettet. Und alles, was wir überlegen, ist immer eine Frage der Partnerschaft."

Die Bundesregierung prüft mit Blick auf den Ukraine-Krieg und die Bedrohung durch Russland den Kauf eines Raketenschutzschilds. Im Gespräch ist das israelische System Arrow 3. Es wird von dem Unternehmen Israeli Aerospace Industries in Zusammenarbeit mit dem US-Konzern Boeing hergestellt.

(N.Loginovsky--DTZ)

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