Deutsche Tageszeitung - Ministerium: Mehr als eine halbe Million Menschen in die Ukraine zurückgekehrt

Ministerium: Mehr als eine halbe Million Menschen in die Ukraine zurückgekehrt


Ministerium: Mehr als eine halbe Million Menschen in die Ukraine zurückgekehrt
Ministerium: Mehr als eine halbe Million Menschen in die Ukraine zurückgekehrt

Mehr als 500.000 Menschen sind in die Ukraine zurückgekehrt, seitdem Russland das Nachbarland angegriffen hat. In der vergangenen Woche hätten 144.000 Menschen die Ukraine verlassen und 88.000 seien eingereist, teilte das ukrainische Innenministerium am Sonntag unter Berufung auf die nationalen Grenzbehörden mit. "Insgesamt sind rund 537.000 unserer Landsleute in die Ukraine zurückgekommen", erklärte das Ministerium.

Textgröße ändern:

Nach Angaben des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) flohen seit dem Beginn der russischen Invasion am 24. Februar bis Samstag 4.176.401 Ukrainer aus ihrer Heimat. Gegenüber Freitag stieg die Zahl der Flüchtlinge um 38.559. Europa erlebt derzeit die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg.

Der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zufolge flohen aus der Ukraine auch 205.500 Nicht-Ukrainer.

Insgesamt wurden mehr als zehn Millionen Menschen durch die Kämpfe vertrieben, das ist mehr als ein Viertel der ukrainischen Bevölkerung. Sie flohen in Nachbarländer oder andere Regionen der Ukraine.

Vor dem russischen Einmarsch zählte die Ukraine mehr als 37 Millionen Einwohner in den von Kiew kontrollierten Gebieten. Die Bewohner der 2014 von Russland annektierten Krim und die Menschen in den von pro-russischen Separatisten kontrollierten Gebieten in der Ostukraine sind dabei nicht mitgezählt.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Keine "richtigen Toiletten": Neue Trump-Sprecherin irritiert mit Satz über China

Die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, sorgt weiter für Schlagzeilen. In einem Interview sagte Zacharia am Donnerstag, China habe keine "richtigen Toiletten" - ein Satz, der bei der aufstrebenden Wirtschaftsmacht für wenig Begeisterung sorgen dürfte.

Sexuelle Übergriffe bei der Bundeswehr: Wehrbeauftragter fordert Aufklärung

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte, dringt auf Aufklärung der Vorwürfe sexueller Übergriffe bei einem Sanitätsregiment der Bundeswehr in Sachsen-Anhalt. In den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben) äußerte der CDU-Politiker zugleich die Befürchtung, dass die Vorfälle die notwendige Rekrutierung von Frauen für die Bundeswehr weiter erschweren könnten. "Die Vorwürfe aus Weißenfels sind schwerwiegend und müssen umfassend, konsequent und transparent aufgeklärt werden", sagte Otte.

Kommandeur: Nato ist Russland im Fall eines Kriegs militärisch überlegen

Der Oberbefehlshaber der Nato-Truppen in Europa, Alexus Grynkewich, sieht das westliche Militärbündnis militärisch deutlich stärker aufgestellt als Russland. "In einem echten Krieg, wenn die ganze Allianz antritt, ist die Nato Russland konventionell überlegen", sagte der US-General dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". "Unsere militärischen Fähigkeiten, die wir in einem Großkonflikt zum Einsatz bringen würden, übertreffen die Moskaus bei Weitem."

Ex-Ministerpräsident Sellering traut Schwesig Kanzlerschaft zu

Der ehemalige Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, sieht seine Nachfolgerin Manuela Schwesig (beide SPD), zu Höherem berufen. "Ich traue ihr die Kanzlerschaft zu", sagte Sellering der Ostsee Zeitung (OZ, Freitagsausgabe). Schwesig sei "eine Kämpferin", sagte Sellering. Das habe die Ministerpräsidentin im Wahlkampf gerade erst bewiesen. "Und sie hat ein Gefühl dafür, was den Menschen wichtig ist."

Textgröße ändern: