Deutsche Tageszeitung - 26.000 Beschäftigte von Kindertagesstätten und Schulen im Warnstreik

26.000 Beschäftigte von Kindertagesstätten und Schulen im Warnstreik


26.000 Beschäftigte von Kindertagesstätten und Schulen im Warnstreik
26.000 Beschäftigte von Kindertagesstätten und Schulen im Warnstreik / Foto: © AFP/Archiv

Im bundesweiten Tarifkonflikt der Sozial- und Erziehungsdienste haben am Mittwoch tausende Beschäftigte von Kitas und Ganztagsschulen ihre Arbeit niederlegt. Wie eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi in Berlin mitteilte, nahmen rund 26.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bundesweit an den Warnstreikaktionen teil.

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Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahmen sind die Tarifverhandlungen für die rund 330.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die im März in zweiter Runde ohne Ergebnis blieben. Vor der dritten Runde am 16. und 17. Mai in Potsdam will Verdi den Druck auf die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) mit einer großen bundesweiten Warnstreik- und Aktionswoche erhöhen.

Bereits am Montag streikten Beschäftigte im Bereich der Sozialarbeit bundesweit, am Mittwoch folgten nun die Beschäftigen in Kindertagesstätten und Pädagogen aus Ganztagsschulen. Für Donnerstag sind zudem Warnstreiks in der Behindertenhilfe geplant.

Laut Verdi beteiligten sich am Mittwoch etwa in Baden-Württemberg rund 3700 Beschäftigte am dem Warnstreik, hunderte Einrichtungen blieben geschlossen. Aus dem Bezirk Niedersachsen-Bremen meldete die Gewerkschaft rund 3500 Streikende, aus Hamburg mehr als 2000.

Schon Anfang März hatte es am Weltfrauentag in Kitas und sozialen Diensten bundesweite Warnstreiks gegeben. In den Tarifverhandlungen fordert die Gewerkschaft Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen Fachkräftemangel und finanzielle Anerkennung.

(V.Varonivska--DTZ)

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