Deutsche Tageszeitung - Weitere Umfrage sieht CDU in Nordrhein-Westfalen knapp vor SPD

Weitere Umfrage sieht CDU in Nordrhein-Westfalen knapp vor SPD


Weitere Umfrage sieht CDU in Nordrhein-Westfalen knapp vor SPD
Weitere Umfrage sieht CDU in Nordrhein-Westfalen knapp vor SPD / Foto: © AFP/Archiv

Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegt die CDU in einer weiteren Umfrage knapp vor der SPD. In der am Freitag vom ZDF veröffentlichen Erhebung kommt die Partei von Ministerpräsident Hendrik Wüst auf 30 Prozent, die SPD mit Herausforderer Thomas Kutschaty liegt bei 28 Prozent. Eine am Donnerstag von der ARD veröffentlichte Umfrage hatte dieselben Werte ergeben.

Textgröße ändern:

Laut ZDF-Befragung der Forschungsgruppe Wahlen würden die Grünen 18 Prozent der Stimmen erreichen, wenn bereits an diesem Sonntag gewählt werden würde. FDP und AfD werden bei je sieben Prozent verortet, die Linke würde mit drei Prozent den Einzug in den Landtag erneut verpassen. Demnach würde es im neuen Düsseldorfer Landtag für eine Koalition aus CDU und Grünen reichen, auch ein Regierungsbündnis aus SPD und Grünen hätte eine knappe Mehrheit.

In Nordrhein-Westfalen regiert seit der Landtagswahl von 2017 eine Koalition aus CDU und FDP. Im Direktvergleich der Spitzenkandidaten von CDU und SPD gewinnt laut ZDF Wüst. 39 Prozent der Wählerinnen und Wähler hätten ihn lieber als Ministerpräsidenten, Kutschaty favorisieren dagegen 31 Prozent.

Die am Donnerstag veröffentlichte ARD-Umfrage hatte die Grünen bei 16 Prozent gesehen, FDP und AfD kamen darin auf je acht Prozent. Die Linke erreichte in dieser Befragung ebenfalls drei Prozent.

Für die ZDF-Erhebung befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag bis Mittwoch 1026 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte aus Nordrhein-Westfalen. Die Schwankungsbreite wurde mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Nach Ausschreitungen: US-Regierung rät bei Frankreich-Reisen zur Vorsicht

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Frankreich hat die US-Regierung eigene Staatsbürger zur Vorsicht bei Reisen in das europäische Land aufgerufen. "Meiden Sie die Bereiche der Demonstrationen", hieß es in einem aktualisierten Reisehinweis des Außenministeriums in Washington vom Montag, den die US-Botschaft in Paris veröffentlichte. Darin wird auch auf nächtliche Ausgangssperren in Städten wie Paris und Lille verwiesen.

Wähler in kanadischen Provinz Alberta entscheiden über Referendum zu Unabhängigkeit

In der westkanadischen Provinz Alberta haben die Wähler am Montag darüber abgestimmt, ob ein Referendum über die Unabhängigkeit der ölreichen Provinz abgehalten werden soll oder nicht. "Kanada ist es wert, dass wir dafür kämpfen", schrieb der kanadische Regierungschef Mark Carney im Onlinedienst X. "Gehen Sie heute zur Wahl, stimmen Sie für Kanada". Die Wahllokale sollten um 20.00 Uhr (Ortszeit, 04.00 MESZ am Dienstag) schließen.

Haftbefehl gegen zwei Deutsche nach Brandanschlag auf bulgarische Starlink-Anlage

Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Anlage des US-Kommunikationssystems Starlink in Bulgarien ist gegen zwei Deutsche ein europäischer Haftbefehl erlassen worden. Ein Gericht in Sofia sah es am Montag als erwiesen an, dass die beiden 19-Jährigen am späten Abend des 9. Oktober in einer Bergregion südlich der Hauptstadt acht Starlink-Antennen in Brand steckten. Im Falle einer Verurteilung drohen den beiden Deutschen wegen vorsätzlicher schwerer Brandstiftung Freiheitsstrafen zwischen drei und zwölf Jahren.

US-Regierung untersagt KI aus China für internen Gebrauch

Die US-Regierung hat den Bundesbehörden die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) des chinesischen Unternehmens Deepseek untersagt. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Mitteilung des Heimatschutzministeriums hervor. Gründe nannte das Ministerium nicht.

Textgröße ändern: