Deutsche Tageszeitung - Nordkorea feuert laut Seoul U-Boot-gestützte ballistische Rakete ins Meer

Nordkorea feuert laut Seoul U-Boot-gestützte ballistische Rakete ins Meer


Nordkorea feuert laut Seoul U-Boot-gestützte ballistische Rakete ins Meer
Nordkorea feuert laut Seoul U-Boot-gestützte ballistische Rakete ins Meer / Foto: © AFP/Archiv

Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs eine U-Boot-gestützte ballistische Rakete ins Meer gefeuert. Eine ballistische Kurzstreckenrakete, bei der es sich mutmaßlich um ein U-Boot-gestütztes Geschoss handele, sei am Samstag aus den Gewässern vor Sinpo abgefeuert worden, teilte der Generalstab des südkoreanischen Militärs mit. Der jüngste Abschuss erfolgte nur drei Tage nach Nordkoreas letztem Raketentest.

Textgröße ändern:

Die japanische Küstenwache bestätigte den Abschuss. Aller Wahrscheinlichkeit nach handele es sich dabei um eine ballistische Rakete, erklärte die Küstenwache unter Berufung auf das japanische Verteidigungsministerium.

Erst am vergangenen Mittwoch hatte Pjöngjang nach Angaben Südkoreas und Japans einen Raketentest vorgenommen. Nordkorea bestätigte den Test nicht. Die jüngsten Tests erfolgten nur wenige Tage vor dem Amtsantritt des neuen südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol, der eine härtere Gangart gegenüber Pjöngjang angekündigt hat.

Zuletzt waren Warnungen laut geworden, Pjöngjang könnte auch seine Atomwaffentests wieder aufnehmen. Die US-Regierung hatte am Freitag erklärt, Nordkorea könnte noch in diesem Monat seinen ersten Atomwaffentest seit 2017 vornehmen. Pjöngjang unterliegt wegen seines Raketen- und Atomwaffenprogramms strengen internationalen Sanktionen.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Bundeswehr: Personalaufwuchs erstmals über Jahresziel

Die Bundeswehr hat Anfang Oktober über 190.000 Soldatinnen und Soldaten verzeichnet - sie lag damit erstmals über den gesetzlichen Aufwuchszielen. Diese seien "mit dem einstellungsstärksten Monat Oktober" überschritten worden, teilte das Bundesverteidigungsministerium am Mittwoch mit. Das deutsche Militär soll laut Gesetz bis Ende 2026 auf 186.000 bis 190.000 Soldatinnen und Soldaten anwachsen.

Deutscher in Russland festgenommen - US-Bürger Hubbard nach vier Jahren frei

Die russischen Behörden haben einen ehemaligen Bundeswehrsoldaten wegen des Vorwurfs des "Söldnertums" für die Ukraine festgenommen - ein seit vier Jahren in Russland inhaftierter US-Bürger wurde derweil freigelassen. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB habe "einen deutschen Staatsbürger festgenommen, der aktives Mitglied der ukrainischen Streitkräfte ist", berichteten russischen Nachrichtenagenturen am Mittwoch unter Berufung auf den FSB. US-Präsident Donald Trump erklärte, der US-Bürger Stephan Hubbard sei ohne Gegenleistung freigelassen worden.

Frankreich: Gewerkschaft ruft nach erfolglosem Treffen mit Lecornu zu Streiks auf

Die französische Gewerkschaft CGT hat nach einem Treffen mit Premierminister Sébastien Lecornu zu Streiks ab dem 5. November aufgerufen. Die Regierung sei auf die Forderungen der Gewerkschaften und der Demonstranten vom vergangenen Wochenende in keiner Weise eingegangen, sagte CGT-Chefin Sophie Binet am Mittwoch nach einem etwa zweieinhalbstündigen Gespräch mit Lecornu und weiteren Gewerkschaften. Jetzt sei die Zeit für Streiks gekommen.

Steinmeier besucht Ende Oktober China

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist vom 26. bis 31. Oktober zu einem Staatsbesuch nach China. "Der Bundespräsident wird während seiner Reise Gespräche mit der politischen Führung Chinas führen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem wirtschaftlichen, kulturellen, wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Bereich", teilte das Präsidialamt dazu am Mittwoch in Berlin mit. Geplante Reisestationen sind demnach die Hauptstadt Peking sowie die Provinz Anhui.

Textgröße ändern: