Deutsche Tageszeitung - Scholz weist Kritik an schleppender Lieferung schwerer Waffen an Ukraine zurück

Scholz weist Kritik an schleppender Lieferung schwerer Waffen an Ukraine zurück


Scholz weist Kritik an schleppender Lieferung schwerer Waffen an Ukraine zurück
Scholz weist Kritik an schleppender Lieferung schwerer Waffen an Ukraine zurück / Foto: © AFP

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Kritik wegen der bisher nicht erfolgten Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine zurückgewiesen. Deutschland werde die angekündigten Waffensysteme "alle liefern", sagte Scholz am Montag nach einem Treffen mit ostdeutschen Ministerpräsidentinnen und -präsidenten. Industrie und die Bundeswehr bereiteten dies vor.

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Scholz zufolge wäre es "ein Fehler gewesen", moderne Waffensysteme wie die Panzerhaubitze 2000 "einfach auszuliefern ohne jede Instruktion, ohne Ausbildung". Die Ausbildung finde jetzt in Deutschland statt, sagte der Kanzler. Dies gelte auch für den Flugabwehrpanzer Gepard.

Ziel müsse es sein, der Ukraine "wirklich effektive Hilfe" zu leisten, betonte Scholz. Das ukrainische Militär müsse schweres Gerät im Krieg gegen Russland auch benutzen können. "Dafür muss man trainiert werden." Dies gelte auch für andere hochmoderne Systeme wie das Ortungsradar Cobra und das Luftverteidigungssystem Iris-T, deren Lieferung Scholz angekündigt hatte.

(P.Tomczyk--DTZ)

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