Deutsche Tageszeitung - Nicaraguas Präsident hält gute Beziehungen zu den USA für "unmöglich"

Nicaraguas Präsident hält gute Beziehungen zu den USA für "unmöglich"


Nicaraguas Präsident hält gute Beziehungen zu den USA für "unmöglich"
Nicaraguas Präsident hält gute Beziehungen zu den USA für "unmöglich" / Foto: © AFP

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hält gute Beziehungen zu den USA für "unmöglich". "Dialog ist unmöglich, die Dialoge (mit den USA) bedeuten, dass man sich die Schlinge um den Hals legt", sagte Ortega am Dienstag anlässlich des 43. Jahrestags der sandinistischen Revolution in dem zentralamerikanischen Land. Die USA hatten im Juni wegen der Inhaftierung dutzender Oppositioneller und der "Untergrabung der demokratischen Institutionen" neue Sanktionen gegen Nicaragua verhängt.

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"Was für einen Dialog kann es mit dem Teufel geben?", sagte Ortega mit Blick auf die USA, die trotz der Spannungen ein wichtiger Handelspartner für sein Land sind. "Wir würden gerne gute Beziehungen zu den Vereinigten Staaten haben, aber das ist unmöglich." Der linksgerichtete Staatschef steht seit Jahren wegen seines zunehmend autoritären Regierungsstils in der Kritik.

Der frühere Guerillakommandant Ortega leitete am Dienstag zusammen mit seiner Frau und Vizepräsidentin Rosario Murillo die Gedenkfeier zum Triumph der Revolution von 1979. Die sandinistische Guerilla hatte damals den Diktator Anastasio Somoza gestürzt. Als internationale Gäste waren bei der Gedenkfeier der kubanische Regierungschef Manuel Marrero und der venezolanische Außenminister Carlos Faría anwesend.

(W.Budayev--DTZ)

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