Deutsche Tageszeitung - Acht Verletzte nach Anschlag auf Bus in Jerusalem

Acht Verletzte nach Anschlag auf Bus in Jerusalem


Acht Verletzte nach Anschlag auf Bus in Jerusalem
Acht Verletzte nach Anschlag auf Bus in Jerusalem / Foto: © AFP

Bei einem Anschlag auf einen Bus im Zentrum von Jerusalem sind am Sonntagmorgen acht Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Ein Mann habe Schüsse auf den Bus abgefeuert, teilte die Polizei mit. Der Angriff habe sich nahe der Klagemauer in der Jerusalemer Altstadt ereignet. Der mutmaßliche Täter wurde laut Polizeiangaben später festgenommen.

Textgröße ändern:

Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, waren in der Nähe des Anschlagsorts zahlreiche Polizeikräfte im Einsatz. Alle Verletzten seien bei Bewusstsein, sagte ein Sprecher des israelischen Rettungsdiensts Magen David Adom (MDA). Zwei Menschen seien aber sehr schwer durch Schüsse verletzt.

Die Polizei leitete nach eigenen Angaben umgehend eine Fahndung nach dem Täter ein, der zunächst fliehen konnte. Später verkündete ein Polizeisprecher im staatlichen Rundfunk die Festnahme eines Verdächtigen: "Der Terrorist ist in unseren Händen."

Der Anschlag ereignete sich eine Woche nach einer dreitägigen militärischen Auseinandersetzung zwischen Israel und der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad. Israels Luftwaffe griff dabei Ziele im Gazastreifen an, der Islamische Dschihad feuerte Raketen auf Israel ab. Mindestens 49 Palästinenser starben in dem Konflikt, der durch eine von Ägypten vermittelte Feuerruhe beendet wurde.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Bericht über Namenstrick: Trump fordert Ausschluss zweier Senatskandidaten in Alaska

Nach einem Bericht über einen mutmaßlichen Namenstrick der Demokraten bei der Senatswahl im US-Bundesstaat Alaska hat Präsident Donald Trump den Ausschluss zweier Kandidaten gefordert. Die demokratische Bewerberin Mary Peltola und ein Namensvetter des republikanischen Senators Dan Sullivan müssten von den Stimmzetteln gestrichen werden, schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social.

"New York Times": US-Demokraten führen Alaskas Wähler mit Namenstrick in die Irre

Vor den US-Kongresswahlen sollen die Demokraten mit einem bizarren Trick im Bundesstaat Alaska Verwirrung gestiftet haben. Um die Wiederwahl des amtierenden republikanischen Senators Dan S. Sullivan zu verhindern, hätten sie einen Gegenkandidaten namens Dan J. Sullivan aufgestellt, berichtete die "New York Times" am Mittwoch. Dieser sollte als Unabhängiger antreten und dem "echten" Sullivan Wählerstimmen streitig machen.

Nach Israel-Wahl: Keine Mehrheit in Sicht - Likud wirft arabischen Parteien Betrug vor

Nach der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich bislang keine Regierungsmehrheit ab - während sich der Streit zwischen den politischen Lagern verschärft. Nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen bis Mittwochabend kam der Block von Regierungschef Benjamin Netanjahu auf 53 der 120 Sitze in der Knesset, das Oppositionsbündnis um den früheren Armeechef Gadi Eisenkot auf 48, wie die Wahlkommission mitteilte. Netanjahus Likud-Partei warf den arabischen Parteien unterdessen Wahlbetrug vor.

Juristische Debatte über Nichtwählbarkeit von Le Pen flammt auf

Kurz nach dem Wahlkampfauftakt der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen ist eine juristische Debatte über ihre Wählbarkeit neu aufgeflammt. Die 58-Jährige legte Beschwerde gegen einen Ehrenrichter des Obersten Berufungsgerichts ein, wie ihre Anwälte am Mittwoch mitteilten. Der Richter Didier Guérin hatte am Vortag erklärt, dass Le Pen "weiterhin nicht wählbar" sei. Dies gelte auch, falls das Oberste Berufungsgericht nicht rechtzeitig in ihrem Fall entscheide, betonte er.

Textgröße ändern: