Deutsche Tageszeitung - Syrer in sächsischem Zwickau von mutmaßlichen Rechtsextremisten angegriffen

Syrer in sächsischem Zwickau von mutmaßlichen Rechtsextremisten angegriffen


Syrer in sächsischem Zwickau von mutmaßlichen Rechtsextremisten angegriffen
Syrer in sächsischem Zwickau von mutmaßlichen Rechtsextremisten angegriffen / Foto: © AFP/Archiv

Unbekannte haben im sächsischen Zwickau einen 30 Jahre alten Syrer angegriffen. Fünf Männer und eine Frau im Alter von etwa 20 Jahren hätten den Ausländer vor einem Hotel beleidigt und verletzt, teilte das Landeskriminalamt (LKA) am Montag in Dresden mit. Das Opfer sei dabei sowohl geschlagen als auch getreten worden.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge beleidigten die Beschuldigten den Syrer am Montagmorgen zunächst ohne erkennbaren Anlass mit Naziparolen und ausländerfeindlichen Äußerungen, bevor sie auf ihn einschlugen. Einer der Täter soll zudem mit einem Messer bewaffnet gewesen sein.

Das polizeiliche Extremismus- und Terrorismusabwehrzentraum im sächsischen LKA nahm Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen auf.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt

Die blaue Welle, die in der vergangenen Wahlnacht bei den Midterms durch die Vereinigten Staaten zog, hat ebenfalls in Texas nicht haltgemacht. Mit James Talarico haben die Demokraten zum ersten Mal seit 1988 wieder eine Senatswahl in dem christlich-konservativen Bundesstaat gewonnen.

Mattella zur Nationalen Einheit: Appell an gemeinsame europäische Verteidigung

Im Rahmen des Tages der Nationalen Einheit und der Streitkräfte hat der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella in einem Grußwort an das Verteidigungsministerium die Bedeutung historischer Einheit und demokratischer Freiheit betont. Zugleich warnte er vor neuen Sicherheitsrisiken und forderte eine stärkere europäische Verteidigungskompetenz.

Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern

Die US-Amerikaner*innen haben Präsident Donald Trump und der von ihm dominierten Republikanischen Partei in den Zwischenwahlen eine derartige Klatsche verpasst, dass selbst die sonst so wortgewaltigen US-TV-Kommentatoren kaum Worte dafür fanden. Die Demokraten haben den Republikanern weitaus mehr Sitze im Repräsentantenhaus und im Senat abgenommen, als nötig gewesen wäre, um die Kontrolle über beide Kongresskammern zu übernehmen.

Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte

Der Demokrat Abdul El-Sayed hat die Senatswahl in Michigan gegen den Republikaner Mike Rogers gewonnen. Der Epidemiologe wird damit der erste Muslim im US-Senat.

Textgröße ändern: