Deutsche Tageszeitung - Kopf-an-Kopf-Rennen bei vorgezogener Parlamentswahl in Dänemark erwartet

Kopf-an-Kopf-Rennen bei vorgezogener Parlamentswahl in Dänemark erwartet


Kopf-an-Kopf-Rennen bei vorgezogener Parlamentswahl in Dänemark erwartet
Kopf-an-Kopf-Rennen bei vorgezogener Parlamentswahl in Dänemark erwartet / Foto: © Ritzau Scanpix/AFP/Archiv

Die Dänen wählen am Dienstag vorzeitig ein neues Parlament. Regierungschefin Mette Frederiksen muss dabei um ihre Wiederwahl bangen. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den von ihr geführten Sozialdemokraten und einem Bündnis aus rechten und ultrarechten Parteien voraus.

Textgröße ändern:

Frederiksens "roter Block" kann demnach mit rund 49 Prozent der Stimmen und somit 85 Sitzen rechnen. Der "blaue Block" aus Liberalen, Konservativen und drei rechtspopulistischen Parteien liegt bei rund 41 Prozent und 72 Sitzen. Für eine Regierungsbildung ist eine Mehrheit von 90 Sitzen im 179 Sitze zählenden Parlament nötig. Königsmacher könnte die neue Moderaten-Partei von Fredriksens Vorgänger Lars Lokke Rasmussen sein - Umfragen sehen den früheren liberalen Ministerpräsidenten bei rund zehn Prozent der Stimmen und 18 Sitzen.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt

Die blaue Welle, die in der vergangenen Wahlnacht bei den Midterms durch die Vereinigten Staaten zog, hat ebenfalls in Texas nicht haltgemacht. Mit James Talarico haben die Demokraten zum ersten Mal seit 1988 wieder eine Senatswahl in dem christlich-konservativen Bundesstaat gewonnen.

Mattella zur Nationalen Einheit: Appell an gemeinsame europäische Verteidigung

Im Rahmen des Tages der Nationalen Einheit und der Streitkräfte hat der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella in einem Grußwort an das Verteidigungsministerium die Bedeutung historischer Einheit und demokratischer Freiheit betont. Zugleich warnte er vor neuen Sicherheitsrisiken und forderte eine stärkere europäische Verteidigungskompetenz.

Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern

Die US-Amerikaner*innen haben Präsident Donald Trump und der von ihm dominierten Republikanischen Partei in den Zwischenwahlen eine derartige Klatsche verpasst, dass selbst die sonst so wortgewaltigen US-TV-Kommentatoren kaum Worte dafür fanden. Die Demokraten haben den Republikanern weitaus mehr Sitze im Repräsentantenhaus und im Senat abgenommen, als nötig gewesen wäre, um die Kontrolle über beide Kongresskammern zu übernehmen.

Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte

Der Demokrat Abdul El-Sayed hat die Senatswahl in Michigan gegen den Republikaner Mike Rogers gewonnen. Der Epidemiologe wird damit der erste Muslim im US-Senat.

Textgröße ändern: