Deutsche Tageszeitung - Bund und Länder einigen sich auf Finanzierung von 49-Euro-Ticket

Bund und Länder einigen sich auf Finanzierung von 49-Euro-Ticket


Bund und Länder einigen sich auf Finanzierung von 49-Euro-Ticket
Bund und Länder einigen sich auf Finanzierung von 49-Euro-Ticket / Foto: © AFP/Archiv

Bund und Länder haben sich auf eine Nachfolge für das Neun-Euro-Ticket im Nahverkehr geeinigt. Wie nach Beratungen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder am Mittwochabend aus Regierungskreisen verlautete, soll das bundesweit gültige "Deutschlandticket" 49 Euro kosten. Bund und Länder stellen demnach zur Finanzierung jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung. Zudem stellt der Bund eine Milliarde Euro jährlich an Regionalisierungsmitteln zur Verfügung.

Textgröße ändern:

Über die Finanzierung des Neun-Euro-Nachfolgers hatten beide Seiten über Wochen gestritten. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) erklärte, nun sei der "Weg frei für die größte ÖPNV-Tarifreform in Deutschland". Noch nie sei es für die Menschen in Deutschland "so einfach" gewesen, Bus und Bahn zu nutzen.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Grönlands Parlament stimmt US-Sicherheitsabkommen zu

Grönlands Parlament hat am Dienstag ein wichtiges Sicherheitsabkommen mit den Vereinigten Staaten und Dänemark verabschiedet. Mit 16 Ja-Stimmen gegen keine Nein-Stimmen markiert dies einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der regionalen Sicherheit auf der arktischen Insel.

Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt

Die blaue Welle, die in der vergangenen Wahlnacht bei den Midterms durch die Vereinigten Staaten zog, hat ebenfalls in Texas nicht haltgemacht. Mit James Talarico haben die Demokraten zum ersten Mal seit 1988 wieder eine Senatswahl in dem christlich-konservativen Bundesstaat gewonnen.

Mattella zur Nationalen Einheit: Appell an gemeinsame europäische Verteidigung

Im Rahmen des Tages der Nationalen Einheit und der Streitkräfte hat der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella in einem Grußwort an das Verteidigungsministerium die Bedeutung historischer Einheit und demokratischer Freiheit betont. Zugleich warnte er vor neuen Sicherheitsrisiken und forderte eine stärkere europäische Verteidigungskompetenz.

Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern

Die US-Amerikaner*innen haben Präsident Donald Trump und der von ihm dominierten Republikanischen Partei in den Zwischenwahlen eine derartige Klatsche verpasst, dass selbst die sonst so wortgewaltigen US-TV-Kommentatoren kaum Worte dafür fanden. Die Demokraten haben den Republikanern weitaus mehr Sitze im Repräsentantenhaus und im Senat abgenommen, als nötig gewesen wäre, um die Kontrolle über beide Kongresskammern zu übernehmen.

Textgröße ändern: