Deutsche Tageszeitung - Stiko empfiehlt Corona-Impfung für vorerkrankte Kleinkinder unter fünf Jahren

Stiko empfiehlt Corona-Impfung für vorerkrankte Kleinkinder unter fünf Jahren


Stiko empfiehlt Corona-Impfung für vorerkrankte Kleinkinder unter fünf Jahren
Stiko empfiehlt Corona-Impfung für vorerkrankte Kleinkinder unter fünf Jahren / Foto: © AFP/Archiv

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat die Corona-Impfung für Kleinkinder mit Vorerkrankungen empfohlen. Die Grundimmunisierung sollten Kinder im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren erhalten, die wegen "Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf haben", teilte die Stiko am Donnerstag in Berlin mit. Das betrifft Kinder unter anderem mit einem extremen Übergewicht, angeborenen Herzfehlern, chronischen Erkrankungen an Lunge oder Niere, Trisomie 21 sowie Frühgeborene, die das zweite Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Textgröße ändern:

Für eine Impfempfehlung für gesunde Kinder ohne Vorerkrankungen in dieser Altersgruppe sieht das Expertengremium derzeit keinen Anlass. Schwere Verläufe seien in dieser Altersgruppe sehr selten, und der weitaus größte Teil der Infektionen bei gesunden Kindern verlaufe mild oder ohne Symptome.

Für die Impfung sollten Kinder vorzugsweise drei Impfdosen des Kinderimpfstoffs von Biontech und Pfizer im Abstand von mindestens drei beziehungsweise acht Wochen zur jeweils vorangegangenen Impfung erhalten. Der Kinderimpfstoff Spikevax von Moderna ist in der für Kleinkinder vorgeschriebenen Dosierung in Deutschland derzeit nicht verfügbar.

Die Europäische Arzneimittelbehörde hatte im Oktober Impfstoffe von Biontech und Moderna für Kinder im Säuglings- und Kleinkindalter zugelassen. Für Kleinkinder werden demnach geringere Dosen der Impfstoffe empfohlen als für Erwachsene.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an

US-Präsident Donald Trump hat das Aus für ein milliardenschweres Zehn-Jahres-Programm zur Unterstützung der Sicherheit Israels angekündigt. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sei mit dem Schritt „einverstanden“, führte aus Trump am Dienstag in einem Telefoninterview mit dem US-Sender „Fox News“.

Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote

Einen Tag nach dem tödlichen russischen Angriff auf ein Dorf in der Region Saporischschja befürchtet die Ukraine noch über 50 Menschen unter den Trümmern. „Ein einziger Angriff hat 33 Menschen getötet.

Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden

Präsident Donald Trump hat am Dienstag erklärt, die Vereinigten Staaten würden ihre jährliche Militärhilfe für Israel in Höhe von fast vier Milliarden Dollar bis Jahresende einstellen. Der Zeitpunkt der Ankündigung überraschte: Sie fiel auf den Tag der Zwischenwahlen zum US-Kongress (Midterms) und dürfte einen Konflikt mit dem Kongress auslösen.

Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) blickt mit Sorge auf eine mögliche Regierungsverantwortung der AfD in Sachsen-Anhalt. „Die Polizei macht erst einmal jeden Tag ihre Arbeit für die Sicherheit aller Menschen in diesem Bundesland“, führte aus der GdP-Vorsitzende, Jochen Kopelke, der Deutschen Presse-Agentur am Rande des GdP-Bundeskongresses in Berlin.

Textgröße ändern: