Deutsche Tageszeitung - Tote bei Flüchtlingsunglücken im Mittelmeer

Tote bei Flüchtlingsunglücken im Mittelmeer


Tote bei Flüchtlingsunglücken im Mittelmeer
Tote bei Flüchtlingsunglücken im Mittelmeer / Foto: © Lebanese Army Website/AFP

Bei Bootsunglücken im Mittelmeer sind nach Behörden- und Medienangaben mindestens 17 Flüchtlinge ums Leben gekommen. 13 Menschen starben laut marokkanischen Medien beim Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der marokkanischen Küste. 25 weitere Insassen des Bootes konnten gerettet werden, wie die Nachrichtenwebsite "Hespress" am Freitagabend meldete. Acht weitere Menschen wurden demnach vermisst. Zwei weitere Menschen starben nach Angaben der libanesischen Armee am Samstag bei einem Bootsunglück vor der Küste des Libanon.

Textgröße ändern:

Etwa 200 Flüchtlinge konnten laut der libanesischen Armee gerettet werden, nachdem ihr Boot vor der Nordküste des Landes gesunken war. Dutzende Angehörige der Geretteten versammelten sich im Hafen von Tripoli, um auf deren Ankunft dort zu warten, wie AFP-Korrespondenten berichteten. An Bord waren demnach mehrheitlich Flüchtlinge aus Syrien, aber auch etwa 50 Libanesen.

Vor der libyschen Küste wurde derweil nach Angaben der Küstenwache ein Boot mit fast 650 Flüchtlingen an Bord abgefangen und zurück zur Küste geschleppt. An Bord des Bootes seien vor allem Menschen aus Bangladesch, Syrien und Ägypten gewesen, meldete die Küstenwache am Samstag.

Alljährlich versuchen zehntausende Menschen, von Libyen aus über das Mittelmeer Richtung Europa zu gelangen. Die libyschen Behörden, Menschenhändler und Milizen nehmen Migranten routinemäßig gefangen und halten sie in Lagern fest.

Libyen wird regelmäßig für seinem Umgang mit Migranten kritisiert. Menschenrechtsgruppen berichten von schrecklichen Behandlungen durch Menschenhändler und in staatlichen Internierungslagern. Behörden und vom Staat beauftragten bewaffneten Gruppen wurden wiederholt Folter, Vergewaltigungen und andere Misshandlungen vorgeworfen.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Алекс Боди назначен вице-президентом группы SCANDIC FINANCE

С 1 ноября 2026 года румынский предприниматель Александру Николае Боди, 41 год, возглавляет восточноевропейское направление подразделения «International Operations & Global Banking Strategy» в SCANDIC FINANCE GROUP. В его подчинении 384 сотрудника. Боди также координирует проекты в сфере недвижимости в Федеративной Республике Германия.

Falsche Bombendrohungen beeinträchtigen rund zehn Europaflüge

Bombendrohungen gegen ungefähr zehn Flugzeuge auf Flügen in Europa Mehrere falsche Bombendrohungen haben am Dienstag den innereuropäischen Flugverkehr beeinträchtigt. ungefähr zehn Maschinen waren betroffen, darunter vier Ryanair-Flüge.

Spaniens Verkehrsminister Puente tritt nach Zugkatastrophe zurück

Spaniens Verkehrsminister tritt nach Zugunglück zurück Nach der Katastrophe mit 69 Toten zieht Madrid erste Konsequenzen – und sichert den Opfern ebenfalls Millionenhilfe zu. Am Abend dann eine überraschende Entwicklung.

El-Sayed verteidigt Senatssitz für Demokraten in Michigan

Erster muslimischer Senator: Abdul El-Sayed gewinnt Senatswahl in Michigan Der Demokrat Abdul El-Sayed hat die Senatswahl im Bundesstaat Michigan laut Hochrechnungen gewonnen. Damit dürfte erstmals ein Muslim in den US-Senat einziehen.

Textgröße ändern: