Deutsche Tageszeitung - Umfrage: Weiterhin Mehrheit für Koalition von CSU und Freien Wählern in Bayern

Umfrage: Weiterhin Mehrheit für Koalition von CSU und Freien Wählern in Bayern


Umfrage: Weiterhin Mehrheit für Koalition von CSU und Freien Wählern in Bayern
Umfrage: Weiterhin Mehrheit für Koalition von CSU und Freien Wählern in Bayern / Foto: © AFP/Archiv

Eine aktuelle Umfrage sieht weiterhin eine deutliche Mehrheit für die bayerische Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern. In der am Freitag veröffentlichten Erhebung des Instituts Insa für die "Bild"-Zeitung kommt die CSU auf 40 Prozent, während die Freien Wähler neun Prozent erreichen.

Textgröße ändern:

Die CSU von Ministerpräsident Markus Söder verbessert sich damit im Vergleich zu einer Insa-Umfrage vom Oktober um einen Prozentpunkt, die Freien Wähler von Landeswirtschaftsminister und Vizeministerpräsident Hubert Aiwanger halten ihren Wert.

Zweitstärkste Kraft wären demnach die Grünen mit 19 Prozent, die aber einen Prozentpunkt verlieren. Dahinter folgen die AfD und die SPD mit unverändert je zehn Prozent. Die FDP verliert einen Punkt und liegt bei fünf Prozent, die Linke unverändert bei zwei Prozent.

"Die CSU kann sich den Koalitionspartner aussuchen - ohne und gegen die CSU kann nicht regiert werden", erklärte Insa-Chef Hermann Binkert. Befragt wurden vom 2. bis zum 9. Januar 2000 Bürgerinnen und Bürger. In Bayern wird am 8. Oktober ein neuer Landtag gewählt.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Trump ernennt Stephen Miller zum Stabschef nach Midterm-Verlusten

US-Präsident Donald Trump hat Stephen Miller zum nächsten Stabschef im Weißen Haus ernannt. Die Entscheidung fällt kurz nach den Midterm-Wahlen, bei denen die Republikaner ihre Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses verloren haben. Miller folgt auf Susie Wiles, die ihren Rücktritt eingereicht hat.

RMT kündigt U-Bahn-Streiks von November bis Februar an

Die Gewerkschaft RMT hat für den Zeitraum von Ende November bis Februar Streiks an der Londoner U-Bahn angekündigt. Auslöser ist ein Streit über die Arbeitsbedingungen der Fahrer, insbesondere im Zusammenhang mit dem Vorschlag von Transport for London (TfL), eine vierwöchige Arbeitswoche einzuführen. Die Gewerkschaft wirft TfL vor, die Bedingungen zu verschlechtern, während das Verkehrsunternehmen dies bestreitet.

Klimawandel: Europäer fordern internationale Kooperation, lehnen persönliche Opfer ab

Eine aktuelle YouGov-Studie deckt ein Paradoxon im europäischen Klimaschutz auf: Die Mehrheit der Bevölkerung in sechs Ländern akzeptiert die menschgemachte Erderwärmung und fürchtet ihre Folgen, lehnt jedoch politische Maßnahmen ab, die mit hohen persönlichen Kosten oder Einschränkungen des Lebensstils verbunden sind. Stattdessen wird eine stärkere Koordinierung auf EU-Ebene bevorzugt.

Todesfall von Eva Geller erhöht Opferzahl der Bondi-Strand-Massaker auf 16

Das Massaker an der Bondi Beach in Sydney hat nun offiziell 16 Todesopfer gefordert. Elf Monate nach dem Terroranschlag ist die 90-jährige Eva Geller, eine Holocaust-Überlebende, ihren Verletzungen erlegen. Ihr Tod erhöht die Opferzahl und rückt den langfristigen Einfluss des Angriffs auf das kollektive Gedächtnis Australiens in den Fokus.

Textgröße ändern: