Deutsche Tageszeitung - Sunak muss Geldstrafe nach Verstoß gegen Anschnallpflicht zahlen

Sunak muss Geldstrafe nach Verstoß gegen Anschnallpflicht zahlen


Sunak muss Geldstrafe nach Verstoß gegen Anschnallpflicht zahlen
Sunak muss Geldstrafe nach Verstoß gegen Anschnallpflicht zahlen / Foto: © AFP/Archiv

Die britische Polizei hat eine Geldstrafe gegen Premierminister Rishi Sunak verhängt, nachdem er beim Filmen eines Videos auf dem Rücksitz in einem fahrenden Auto nicht angeschnallt war. Die Polizei von Lancashire erklärte im Onlinedienst Twitter, einem "42 Jahre alten Mann aus London" einen entsprechenden Bescheid ausgestellt zu haben, ohne Sunak namentlich zu nennen.

Textgröße ändern:

Ein Sprecher der Downing Street teilte mit, Sunak akzeptiere "vollständig", dass er einen Fehler gemacht habe, zudem habe er sich entschuldigt. "Er wird die festgesetzte Strafe natürlich einhalten." Das zwischenzeitlich auf dem Onlinedienst Instagram veröffentlichte Video führte zu Kritik und wurde mittlerweile entfernt.

Ohne Sicherheitsgurt Auto zu fahren kann laut der britischen BBC mit einer Geldstrafe von 100 Pfund (etwa 114 Euro) geahndet werden. Würde Sunak nicht zahlen und der Fall vor Gericht gebracht, könnte das Bußgeld bis zu 500 Pfund betragen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Rishi Sunak eine Geldstrafe zahlen muss. Schon als Finanzminister unter dem früheren Regierungschef Boris Johnson erhielt er im sogenannten "Partygate"-Skandal eine Geldstrafe. Grund war eine Feier zum Geburtstag von Johnson in der Downing Street, an der Sunak teilgenommen hatte und die gegen die damaligen Corona-Maßnahmen verstieß.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Trump ernennt Stephen Miller zum Stabschef nach Midterm-Verlusten

US-Präsident Donald Trump hat Stephen Miller zum nächsten Stabschef im Weißen Haus ernannt. Die Entscheidung fällt kurz nach den Midterm-Wahlen, bei denen die Republikaner ihre Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses verloren haben. Miller folgt auf Susie Wiles, die ihren Rücktritt eingereicht hat.

RMT kündigt U-Bahn-Streiks von November bis Februar an

Die Gewerkschaft RMT hat für den Zeitraum von Ende November bis Februar Streiks an der Londoner U-Bahn angekündigt. Auslöser ist ein Streit über die Arbeitsbedingungen der Fahrer, insbesondere im Zusammenhang mit dem Vorschlag von Transport for London (TfL), eine vierwöchige Arbeitswoche einzuführen. Die Gewerkschaft wirft TfL vor, die Bedingungen zu verschlechtern, während das Verkehrsunternehmen dies bestreitet.

Klimawandel: Europäer fordern internationale Kooperation, lehnen persönliche Opfer ab

Eine aktuelle YouGov-Studie deckt ein Paradoxon im europäischen Klimaschutz auf: Die Mehrheit der Bevölkerung in sechs Ländern akzeptiert die menschgemachte Erderwärmung und fürchtet ihre Folgen, lehnt jedoch politische Maßnahmen ab, die mit hohen persönlichen Kosten oder Einschränkungen des Lebensstils verbunden sind. Stattdessen wird eine stärkere Koordinierung auf EU-Ebene bevorzugt.

Todesfall von Eva Geller erhöht Opferzahl der Bondi-Strand-Massaker auf 16

Das Massaker an der Bondi Beach in Sydney hat nun offiziell 16 Todesopfer gefordert. Elf Monate nach dem Terroranschlag ist die 90-jährige Eva Geller, eine Holocaust-Überlebende, ihren Verletzungen erlegen. Ihr Tod erhöht die Opferzahl und rückt den langfristigen Einfluss des Angriffs auf das kollektive Gedächtnis Australiens in den Fokus.

Textgröße ändern: