Deutsche Tageszeitung - FDP-Lokalpolitiker in Baden-Württemberg nach Schüssen unter Polizeischutz

FDP-Lokalpolitiker in Baden-Württemberg nach Schüssen unter Polizeischutz


FDP-Lokalpolitiker in Baden-Württemberg nach Schüssen unter Polizeischutz
FDP-Lokalpolitiker in Baden-Württemberg nach Schüssen unter Polizeischutz / Foto: © AFP/Archiv

Nach den Schüssen auf einen baden-württembergischen FDP-Kommunalpolitiker steht der 65-Jährige im Krankenhaus unter Polizeischutz. Der Mann habe zwischenzeitlich eine Operation gut überstanden und befinde sich nach wie vor zur Behandlung in einer Klinik, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Ulm am Dienstag mit. Die Ermittlungen nach dem bislang unbekannten Täter liefen demnach "auf Hochtouren".

Textgröße ändern:

Der Kreisrat und Landwirt war am Sonntag in seiner eigenen Wohnung in Hattenhofen bei Stuttgart angeschossen worden. Den Ermittlungen zufolge wurden mehrere Schüsse von außen durch ein Fenster abgegeben. Ein Zeuge meldete Schüsse bei der Polizei. Für den 65-Jährige bestand demnach keine Lebensgefahr.

Die Kriminalpolizei bildete eine Sonderkommission, um den Fall aufzuklären. Die Gefährdung des Manns werde "fortwährend" bewertet. Die Maßnahmen zu seinem Schutz würden würden daran ausgerichtet, erklärten die Ermittlungsbehörden am Dienstag.

Die Ermittlungsgruppe überprüft auch, ob es Zusammenhänge mit früheren Schussvorfällen in der Region in den vergangenen Wochen gibt. Die Ermittler baten weiterhin um Zeugenhinweise.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht

Im Streit um die Berliner Linken-Abgeordnete Vanessa Emde ist eine weitere Kontroverse aufgetaucht: Der Neuköllner Bürgermeisterkandidat der Partei Die Linke, Ahmed Abed, hat den als Terrorsympathisant bekannten Ibrahim Ibrahim vor Gericht vertreten. Währenddessen haben SPD, Grüne und die Linke in Berlin die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen Landesregierung aufgenommen.

Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an

Susanne Johna hat bei ihrer Wiederwahl zur Vorsitzenden des Marburger Bundes angekündigt, im Mai 2027 als erste Frau die Bundesärztekammer zu leiten. In ihrer Rede kritisierte sie die zunehmende Bedeutungslosigkeit der Ärzte in politischen und wirtschaftlichen Fragen und forderte eine stärkere Positionierung der Berufsgruppe.

Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs

An der Rosengartenstrasse in Zürich scheiden sich die Geister über die Priorisierung im Verkehr. Während die Stadt barrierefreie Querungen plant, blockiert die Kantonsregierung diese mit Verweis auf Staurisiken. Kritiker sehen darin eine klare Bevorzugung des motorisierten Individualverkehrs gegenüber den Anforderungen eines inklusiven Stadtlebens.

Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt

Der Physiker und Meteorologe Professor Hartmut Graßl betont in seiner aktuellen Analyse die Dringlichkeit des Pariser Abkommens. Er warnt davor, dass der menschgemachte Klimawandel bereits ein neues Zeitalter erzwungen hat, das jede natürliche Eiszeit verhindert. Zugleich sieht er in der Wahlniederlage der Republikaner in den USA eine wichtige Korrektur für die globale Klimapolitik.

Textgröße ändern: