Deutsche Tageszeitung - Online-Autozulassung wird ab September komfortabler

Online-Autozulassung wird ab September komfortabler


Online-Autozulassung wird ab September komfortabler
Online-Autozulassung wird ab September komfortabler / Foto: © AFP/Archiv

Wer seine Autozulassung via Internet beantragt, hat es ab September leichter: Dann können Autohalter und -halterinnen sofort nach dem Online-Vorgang auf die Straße und müssen nicht auf die Zustellung der nötigen Dokumente und Plaketten per Post warten. Die entsprechende Verordnung der Bundesregierung billigte der Bundesrat am Freitag.

Textgröße ändern:

Die Zulassungsbeantragung im Internet ist schon seit mehreren Jahren möglich. Bislang müssen die Autofahrer dann aber warten, bis ihre Unterlagen und Stempelplaketten eingetroffen sind - erst wenn alles vorliegt und die Plaketten angebracht wurden, dürfen sie mit dem Auto fahren. Ab dem 1. September reicht hingegen für einen Übergangszeitraum von maximal zehn Tagen der digitale Bescheid als Zulassungsnachweis aus.

In einer Entschließung forderte der Bundesrat die Bundesregierung auf, zu prüfen, wie missbräuchliches Verhalten im Zusammenhang mit der Online-Zulassung verhindert werden kann. Unter anderem wird auf das Risiko verwiesen, dass Plaketten beim Postversand entwendet und bestimmungswidrig verwendet werden könnten oder womöglich häufiger Fahrzeuge mit ungestempelten Kennzeichen am Verkehr teilnehmen.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Radikalisierung junger Männer: Incel-Ideologie und Prävention aus Sicht der Polizei

Die Incel-Bewegung hat sich von einem ursprünglichen Unterstützungsnetzwerk zu einer frauenfeindlichen Ideologie entwickelt, die junge Männer radikalisiert. Catherine Graber von der Kantonspolizei St. Gallen erläutert die Risiken und beschreibt konkrete Präventionsmaßnahmen sowie Warnsignale für potenzielle Gewalttaten.

Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht

Im Streit um die Berliner Linken-Abgeordnete Vanessa Emde ist eine weitere Kontroverse aufgetaucht: Der Neuköllner Bürgermeisterkandidat der Partei Die Linke, Ahmed Abed, hat den als Terrorsympathisant bekannten Ibrahim Ibrahim vor Gericht vertreten. Währenddessen haben SPD, Grüne und die Linke in Berlin die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen Landesregierung aufgenommen.

Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an

Susanne Johna hat bei ihrer Wiederwahl zur Vorsitzenden des Marburger Bundes angekündigt, im Mai 2027 als erste Frau die Bundesärztekammer zu leiten. In ihrer Rede kritisierte sie die zunehmende Bedeutungslosigkeit der Ärzte in politischen und wirtschaftlichen Fragen und forderte eine stärkere Positionierung der Berufsgruppe.

Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs

An der Rosengartenstrasse in Zürich scheiden sich die Geister über die Priorisierung im Verkehr. Während die Stadt barrierefreie Querungen plant, blockiert die Kantonsregierung diese mit Verweis auf Staurisiken. Kritiker sehen darin eine klare Bevorzugung des motorisierten Individualverkehrs gegenüber den Anforderungen eines inklusiven Stadtlebens.

Textgröße ändern: