Deutsche Tageszeitung - Queerfeindlicher Angriff auf 23-Jährigen in Frankfurt am Main

Queerfeindlicher Angriff auf 23-Jährigen in Frankfurt am Main


Queerfeindlicher Angriff auf 23-Jährigen in Frankfurt am Main
Queerfeindlicher Angriff auf 23-Jährigen in Frankfurt am Main / Foto: © AFP/Archiv

Ein 23-Jähriger ist in Frankfurt am Main von einer Gruppe queerfeindlich angegriffen worden. Auslöser war eine stehen gebliebene Rolltreppe an der U-Bahn-Station Konstablerwache, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach befand sich der 23-Jährige mit zwei weiteren Menschen am späten Sonntagabend auf der Rolltreppe, als diese abrupt zum Stehen kam.

Textgröße ändern:

Eine Männergruppe nahm den Stillstand der Rolltreppe zum Anlass, die Gruppe um den 23-Jährigen zu beschuldigen, dafür verantwortlich zu sein. Der zunächst verbale Streit eskalierte, indem jemand aus der unbekannten Gruppe den 23-Jährigen bespuckte und ihn körperlich angriff. Anschließend flüchtete die Gruppe. Der Staatsschutz nahm Ermittlungen auf.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht

Im Streit um die Berliner Linken-Abgeordnete Vanessa Emde ist eine weitere Kontroverse aufgetaucht: Der Neuköllner Bürgermeisterkandidat der Partei Die Linke, Ahmed Abed, hat den als Terrorsympathisant bekannten Ibrahim Ibrahim vor Gericht vertreten. Währenddessen haben SPD, Grüne und die Linke in Berlin die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen Landesregierung aufgenommen.

Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an

Susanne Johna hat bei ihrer Wiederwahl zur Vorsitzenden des Marburger Bundes angekündigt, im Mai 2027 als erste Frau die Bundesärztekammer zu leiten. In ihrer Rede kritisierte sie die zunehmende Bedeutungslosigkeit der Ärzte in politischen und wirtschaftlichen Fragen und forderte eine stärkere Positionierung der Berufsgruppe.

Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs

An der Rosengartenstrasse in Zürich scheiden sich die Geister über die Priorisierung im Verkehr. Während die Stadt barrierefreie Querungen plant, blockiert die Kantonsregierung diese mit Verweis auf Staurisiken. Kritiker sehen darin eine klare Bevorzugung des motorisierten Individualverkehrs gegenüber den Anforderungen eines inklusiven Stadtlebens.

Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt

Der Physiker und Meteorologe Professor Hartmut Graßl betont in seiner aktuellen Analyse die Dringlichkeit des Pariser Abkommens. Er warnt davor, dass der menschgemachte Klimawandel bereits ein neues Zeitalter erzwungen hat, das jede natürliche Eiszeit verhindert. Zugleich sieht er in der Wahlniederlage der Republikaner in den USA eine wichtige Korrektur für die globale Klimapolitik.

Textgröße ändern: