Deutsche Tageszeitung - Panamas neuer Präsident kündigt härtere Migrationspolitik an

Panamas neuer Präsident kündigt härtere Migrationspolitik an


Panamas neuer Präsident kündigt härtere Migrationspolitik an
Panamas neuer Präsident kündigt härtere Migrationspolitik an / Foto: © AFP

Panamas neuer Präsident José Raúl Mulino hat nach seiner Vereidigung eine härtere Migrationspolitik angekündigt. Das zentralamerikanische Land "kann nicht weiterhin die wirtschaftlichen Kosten der illegalen Migration finanzieren", sagte der rechtsgerichtete Politiker am Montag (Ortszeit). "Panama wird nicht länger ein Transitland für illegale Einwanderer sein."

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Mulino unterzeichnete eine Vereinbarung mit US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas, die US-Mittel für die Rückführung von Migranten aus Panama vorsieht.

Der 65-jährige Mulino hatte im Wahlkampf versprochen, der Migration über Panama ein Ende zu setzen. Im Jahr 2023 überquerte eine Rekordzahl von 520.000 Menschen den Darién-Dschungel, in dem die Grenze zwischen Kolumbien und Panama verläuft. Der Dschungel hat sich zu einem wichtigen Korridor für Migranten entwickelt, die von Südamerika über Mittelamerika und Mexiko in die USA gelangen wollen.

(U.Stolizkaya--DTZ)

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