Deutsche Tageszeitung - Durchsuchungen wegen rechtsextremer Polizeichats in Berlin

Durchsuchungen wegen rechtsextremer Polizeichats in Berlin


Durchsuchungen wegen rechtsextremer Polizeichats in Berlin
Durchsuchungen wegen rechtsextremer Polizeichats in Berlin / Foto: © AFP/Archiv

Wegen rechtsextremer Polizeichats haben Ermittler am Mittwoch die Wohnungen von zwei Beamten durchsucht. Dem 50-Jährigen und der 55-Jährigen werden Volksverhetzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Zwischen Oktober 2022 und April 2023 sollen sie Mitglieder einer rechten Telegram-Chatgruppe namens "National ist die Wahl" gewesen sein.

Textgröße ändern:

Darin sollen unter anderem nationalsozialistische, antisemitische und volksverhetzende Inhalte geteilt worden sein. Der 50-Jährige soll unter anderem ein Bild mit dem Schriftzug "Heil Hitler" gepostet und den Holocaust befürwortet haben. Die 55-Jährige soll ein Bild von Adolf Hitler mit einem rassistischen Schriftzug veröffentlicht haben.

Bei den Durchsuchungen wurden drei Handys beschlagnahmt. Gegen zwei weitere mutmaßliche Mitglieder der Chatgruppe gingen die Ermittler zeitgleich in Bayern und Baden-Württemberg vor.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Todesfall von Eva Geller erhöht Opferzahl der Bondi-Strand-Massaker auf 16

Das Massaker an der Bondi Beach in Sydney hat nun offiziell 16 Todesopfer gefordert. Elf Monate nach dem Terroranschlag ist die 90-jährige Eva Geller, eine Holocaust-Überlebende, ihren Verletzungen erlegen. Ihr Tod erhöht die Opferzahl und rückt den langfristigen Einfluss des Angriffs auf das kollektive Gedächtnis Australiens in den Fokus.

Türkei und Südafrika stärken diplomatische und wirtschaftliche Bindungen

Anlässlich des 103. Jahrestags der Türkischen Republik hat die Botschaft in Pretoria die vertieften Beziehungen zwischen Ankara und Südafrika hervorgehoben. Botschafterin Kezban Nilvana Darama Yıldırımgeç betonte die Bedeutung der bevorstehenden bilateralen Kommissionen für Wirtschaft und Diplomatie.

Spanien nominiert Hernández de Cos für EZB und Díaz für IAO

Madrid hat seine Kandidaten für zwei zentrale internationale Ämter vorgestellt. Der Ökonom Pablo Hernández de Cos strebt die Nachfolge von Christine Lagarde an der Europäischen Zentralbank an, während Arbeitsministerin Yolanda Díaz um die Führung der Internationalen Arbeitsorganisation kämpft. Die entscheidenden Abstimmungen sind für November angesetzt.

DA überholt ANC in Ekurhuleni – ActionSA gewinnt an Boden

Bei der Auszählung der Stimmen zu den südafrikanischen Kommunalwahlen 2026 zeichnet sich ein deutlicher Wandel ab. In der Region Ekurhuleni wird die Democratic Alliance (DA) als neuer Führender prognostiziert, während die ActionSA erhebliche Gewinne verzeichnet. Die Unabhängige Wahlkommission (IEC) ermittelt derzeit die endgültigen Ergebnisse für die kommunalen Räte.

Textgröße ändern: