Deutsche Tageszeitung - Putin und iranischer Präsident Peseschkian heben "ähnliche" Positionen hervor

Putin und iranischer Präsident Peseschkian heben "ähnliche" Positionen hervor


Putin und iranischer Präsident Peseschkian heben "ähnliche" Positionen hervor
Putin und iranischer Präsident Peseschkian heben "ähnliche" Positionen hervor / Foto: © POOL/AFP

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein iranischer Kollege Massud Peseschkian haben ihre "ähnlichen" Positionen bei internationalen Angelegenheiten hervorgehoben. "Die Beziehungen zum Iran sindm sehr wichtig für uns, sie entwickeln sich sehr erfolgreich", sagte Putin am Freitag bei einem Treffen mit Peseschkian in Turkmenistan. "Wir arbeiten aktiv auf internationaler Ebene zusammen und unsere Ansichten über Ereignisse in der Welt liegen oft sehr nah beieinander."

Textgröße ändern:

Der russischen Übersetzung zufolge sagte Peseschkian, die Positionen beider Länder "auf der internationalen Bühne sind ähnlich". Die Lage im Nahen Osten bezeichnete Peseschkian als "schwierig". "Die USA und Europa wollen nicht, dass sich die Situation beruhigt", sagte er demnach. In einem von einem Reporter des russischen Staatsfernsehens veröffentlichten und auf Russisch übersetzten Video warf Peseschkian Israel vor, Zivilisten zu bombardieren und von westlichen Mächten unterstützt zu werden.

Die Beziehungen zwischen Russland und dem Iran haben sich intensiviert, seit der Kreml 2022 Truppen in die Ukraine geschickt hat. Westliche Regierungen haben Teheran vorgeworfen, Moskau mit Drohnen und Raketen zu beliefern. Der Iran hat das zurückgewiesen.

Die Begegnung zwischen Putin und dem seit Ende Juli amtierenden Peseschkian fand zu einem Zeitpunkt statt, da auf die israelische Antwort auf den jüngsten iranischen Angriff auf Israel gewartet wird. Der Iran hatte Israel vergangene Woche zum zweiten Mal binnen sechs Monaten direkt mit Raketen angegriffen.

Der Iran ist mit der Hisbollah-Miliz im Libanon verbündet, mit der sich Israel in jüngster Zeit heftige gegenseitige Angriffe liefert. Zudem unterstützt Teheran die islamistische Palästinenserorganisation Hamas, mit der Israel seit deren Großangriff vor einem Jahr im Krieg steht.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Trump zeigt sich von Sieg seiner Republikaner bei US-Kongresswahlen überzeugt

Zwei Tage vor den US-Kongresswahlen hat sich US-Präsident Donald Trump überzeugt von einem Sieg seiner Republikaner gezeigt. "Wir werden gewinnen", sagte er am Sonntag (Ortszeit). Die Demokraten seien "extreme und gefährliche Radikale", sagte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Iowa. Sie würden den Wohlstand der Bürger "stehlen" und Migranten ins Land lassen, die dann "plündern, vergewaltigen und brandschatzen" würden.

Zwei Tage vor US-Kongresswahlen: Trump bekräftigt Drohung gegen Iran

Zwei Tage vor den US-Kongresswahlen hat Präsident Donald Trump seine Drohung bekräftigt, die Angriffe gegen den Iran wieder aufzunehmen. "Der einzige Grund, warum ich mit dem Iran noch nicht fertig bin, ist, dass ich nett sein will", sagte Trump am Sonntag vor Anhängern bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Iowa. Er wolle "all diese Leben retten". "Aber irgendwann werden wir ihnen einen harten Schlag versetzen müssen."

Koalitiongespräche für mögliche rot-grün-rote Regierung in Berlin starten

In Berlin starten am Montag (10.00 Uhr) die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer möglichen rot-grün-roten Regierung. Dazu kommen die Verhandler von Linken, Grünen und SPD nach Parteiangaben im Abgeordnetenhaus zusammen. Dazu gehören unter anderem auch die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp, SPD-Landeschef Steffen Krach und Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf.

Russlandfreundliche Amtsinhaberin Jotowa klare Siegerin bei Präsidentenwahl in Bulgarien

Richtungsentscheidung bei der Präsidentschaftswahl in Bulgarien: Die russlandfreundliche Amtsinhaberin Ilijana Jotowa hat die Stichwahl in dem EU- und Nato-Mitgliedsland am Sonntag klar für sich entschieden. Laut Prognosen setzte sich die Staatschefin mit deutlichem Vorsprung gegen ihren pro-westlichen Herausforderer Andrej Gjurow durch. Dieser räumte noch am Wahlabend seine Niederlage ein. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gratulierte Jotowa zu ihrem Wahlsieg.

Textgröße ändern: