Deutsche Tageszeitung - Historikerin Anne Applebaum erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Historikerin Anne Applebaum erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels


Historikerin Anne Applebaum erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Historikerin Anne Applebaum erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels / Foto: © AFP/Archiv

Zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse wird am Sonntag (10.45 Uhr) in Frankfurt am Main der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an die US-polnische Journalistin und Historikerin Anne Applebaum, die sich in ihren Büchern der Geschichte der kommunistischen Systeme in Osteuropa und aktuellen Gefährdungen der Demokratie durch autokratische Wahlsieger und die Verbreitung von Propaganda widmet.

Textgröße ändern:

Applebaum habe mit ihren Werken wie "Die Verlockung des Autoritären" ebenso tiefgründige wie horizonterweiternde Analysen vorgelegt und leiste dadurch einen wichtigen Betrag zur Bewahrung von Demokratie und Frieden, erklärte die Jury des Friedenspreises bei der Bekanntgabe der Trägerin. Die Verleihung in der Paulskirche ist ein Höhepunkt der Frankfurter Buchmesse. Die Laudatio hält die russische Menschenrechtsaktivistin Irina Scherbakowa.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien

In Bulgarien entscheidet sich am Sonntag in einer Stichwahl, wer künftig an der Spitze des Staates steht. Die russlandfreundliche derzeitige Präsidentin Ilijana Jotowa steht dabei ihrem prowestlichen Herausforderer Andrej Gjurow gegenüber. Im ersten Durchgang vor einer Woche lag Jotowa mit 35 Prozent der Stimmen nur knapp vor Gjurow, der auf 32 Prozent kam.

Trump bringt Angriffe auf weitere Ziele im Iran ins Spiel

US-Präsident Donald Trump hat mögliche neue Angriffe auf Ziele im Iran ins Spiel gebracht. "Wir haben ihr Atomprogramm ausgeschaltet. Wir müssen uns noch um, ich würde sagen, ein oder zwei Anlagen kümmern, aber das können wir in zehn Minuten erledigen", sagte Trump am Samstag vor Journalisten auf seinem Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida.

Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - insgesamt 565 Festnahmen

Bei Ausschreitungen am Rande landesweiter Massenproteste in Frankreich sind am Samstag 565 Menschen festgenommen worden. Dies teilte das französische Innenministerium am Abend mit. In Paris wurden zudem fünf Sicherheitskräfte verletzt, darunter drei durch Molotowcocktails, wie die Polizeipräfektur mitteilte. Bei einem der Angriffe geriet die Uniform eines Gendarmen durch einen Molotowcocktail in Brand.

Ausschreitungen nach Jugendprotesten in Frankfurt - mehr als 30 Festnahmen

Nach zunächst weitgehend friedlichen Jugendprotesten ist es am Samstagabend in der Innenstadt von Frankfurt am Main zu schweren Ausschreitungen mit Angriffen auf Polizisten und Plünderungen gekommen. Nach Angaben der Polizei bewarfen Randalierer Einsatzkräfte mit Molotowcocktails und schlugen die Fensterscheiben mehrerer Geschäfte ein, darunter die eines Waffenladens. Bis zum späten Abend wurden demnach mehr als 30 Menschen vorläufig festgenommen.

Textgröße ändern: