Deutsche Tageszeitung - Tochter des früheren US-Präsidenten Bush unterstützt Kamala Harris

Tochter des früheren US-Präsidenten Bush unterstützt Kamala Harris


Tochter des früheren US-Präsidenten Bush unterstützt Kamala Harris
Tochter des früheren US-Präsidenten Bush unterstützt Kamala Harris / Foto: © AFP/Archiv

Eine der Töchter des republikanischen Ex-Präsidenten George W. Bush unterstützt bei der diesjährigen US-Präsidentschaftswahl die Demokratin Kamala Harris. Die 42-jährige Barbara Bush war am Wochenende für das Harris-Wahlkampfteam im umkämpften Bundesstaat Pennsylvania im Einsatz, wie sie der Zeitschrift "People" sagte. Es sei "inspirierend" gewesen, gemeinsam mit dem Team von Harris und ihrem Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Walz Wähler zu treffen. "Ich bin zuversichtlich, dass sie unser Land voranbringen und die Rechte der Frauen schützen werden."

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Barbara Bush entstammt einer Familie, die fest in der Tradition der Republikanischen Partei steht. Ihr Vater und ihr Großvater amtierten beide als republikanische US-Präsidenten. Anders als seine Tochter hat Ex-Präsident George W. Bush (2001-2009) weder Harris noch dem republikanischen Kandidaten Donald Trump seine Unterstützung ausgesprochen.

Harris wird allerdings von Bushs Vizepräsidenten Dick Cheney und dessen Tochter Liz Cheney unterstützt, beides prominente Vertreter der Republikanischen Partei. Sie wandten sich von Trump ab, weil sie in dem Rechtspopulisten eine Gefahr für die US-Demokratie sehen. Barbara Bush, deren Zwillingsschwester Jenna für den Sender NBC arbeitet, ist eine Verfechterin des Rechts auf Abtreibung und setzte sich für die Organisation Planned Parenthood ein, die sich in den Bereichen Sexualmedizin und Familienplanung engagiert.

Das Abtreibungsrecht ist eines der wichtigen Themen des Wahlkampfs. Trump hatte in seiner ersten Amtszeit durch die Nominierung dreier konservativer Richter für den Obersten Gerichtshof maßgeblich dazu beigetragen, dass das landesweite Recht auf Abtreibung in den USA vor zwei Jahren abgeschafft wurde. Seither haben mehr als 20 US-Bundesstaaten ihr Abtreibungsgesetz teils erheblich verschärft.

Harris und Trump treten am kommenden Dienstag gegeneinander zur Wahl an. Die Umfragen sagen eines der knappesten Rennen in der jüngsten US-Geschichte voraus.

(I.Beryonev--DTZ)

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