Deutsche Tageszeitung - Republikaner Schwarzenegger unterstützt bei US-Wahl Kamala Harris

Republikaner Schwarzenegger unterstützt bei US-Wahl Kamala Harris


Republikaner Schwarzenegger unterstützt bei US-Wahl Kamala Harris
Republikaner Schwarzenegger unterstützt bei US-Wahl Kamala Harris / Foto: © AFP

Der "Terminator"-Filmstar und frühere republikanische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat zur Wahl der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris aufgerufen. "Ich werde immer erst Amerikaner sein, bevor ich Republikaner bin", schrieb der 77-jährige ehemalige Bodybuilder am Mittwoch im Onlinedienst X. "Deshalb stimme ich diese Woche für Kamala Harris und Tim Walz."

Textgröße ändern:

Der aus Österreich stammende Schwarzenegger, der bis 2011 zweimal als Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien amtiert hatte, erklärte weiter, er sei sowohl mit der Republikanischen Partei als auch mit der Demokratischen Partei unzufrieden. Aber die Wortwahl des republikanischen Kandidaten Donald Trump, der die USA als "Mülleimer für die Welt" bezeichnete, mache ihn "wütend". Dies sei "unpatriotisch".

Eine Stimme für Trump bedeute "weitere vier Jahre Bullshit, ohne Ergebnisse, was uns immer wütender, gespaltener und hasserfüllter macht", schrieb der Ex-Gouverneur. Er forderte seine Landsleute auf, zur Wahl zu gehen. "Wendet das Blatt und lasst uns den Mist hinter uns lassen."

Schwarzenegger, der als Hauptdarsteller des Action-Klassikers "Terminator" in den 80er Jahren berühmt wurde, gehört zu einer ganzen Reihe prominenter Republikaner, die Harris im Rennen gegen Trump unterstützen. Zu ihnen zählen auch der ehemalige Vizepräsident Dick Cheney und dessen Tochter Liz Cheney.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike leidet unter ständigen Schmerzen

Die zum Tode verurteilte US-Bürgerin Christa Pike leidet nach ihrer fehlgeschlagenen Hinrichtung vor einem Monat nach eigenen Angaben unter ständigen Schmerzen. "Seit dieser Nacht gibt es keinen Moment, an dem ich nicht unter Schmerzen leide", erklärte die 50-Jährige am Freitag mit Blick auf die Zeit seit ihrem Aufwachen im Krankenhaus. "Mein Körper schmerzt. Meine Arme schmerzen. Meine Hände schmerzen. Mein Rachen schmerzt."

EU und Kanada wollen mit neuer Allianz "gemeinsam Krisen standhalten"

Vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen zu den USA und China haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa in Kanada Premierminister Mark Carney getroffen, um eine neue Partnerschaft zu besiegeln. Beide Seiten wollten noch im Laufe des Freitags beim EU-Kanada-Gipfel in Montreal eine Reihe von Abkommen vorstellen, die Bereiche von strategisch wichtigen Rohstoffen bis zu Künstlicher Intelligenz abdecken.

G20-Außenministertreffen in Atlanta: Wadephul gegen Familienfoto mit Lawrow

Beim G20-Außenministertreffen in den USA sorgt die Einladung des russischen Chefdiplomaten Sergej Lawrow für Unmut. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sagte am Freitag am Rande der Gespräche in Atlanta im Bundesstaat Georgia, es werde wegen des Widerstands der Europäer voraussichtlich kein gemeinsames G20-Foto mit Lawrow geben. Er appellierte zugleich an Russland, sich mit der Ukraine an den Verhandlungstisch zu setzen.

Merz und Wadephul fordern Diplomatie statt neuer Angriffe auf Iran nach Midterms

Vor dem Hintergrund von Spekulationen über neue Angriffe auf den Iran nach den US-Kongresswahlen hat die Bundesregierung zu einer diplomatischen Lösung des Konfliktes aufgerufen. "Ich kann nur an alle Konfliktparteien appellieren: Dieser Konflikt lässt sich nicht militärisch lösen", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Freitag im südkoreanischen Seoul. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) warnte am Rande des G20-Außenministertreffens in der US-Großstadt Atlanta ebenfalls vor der Gefahr neuer Angriffe auf den Iran nach den Midterms am kommenden Dienstag.

Textgröße ändern: