Deutsche Tageszeitung - Lula wünscht sich weiterhin gutes Verhältnis zu den USA unter Trump

Lula wünscht sich weiterhin gutes Verhältnis zu den USA unter Trump


Lula wünscht sich weiterhin gutes Verhältnis zu den USA unter Trump
Lula wünscht sich weiterhin gutes Verhältnis zu den USA unter Trump / Foto: © AFP/Archiv

Zum Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump hat der brasilianische Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva die Hoffnung auf ein weiterhin partnerschaftliches Verhältnis zu den Vereinigten Staaten geäußert. Er hoffe, dass Trump "eine erfolgreiche Amtszeit" habe und die USA der "historische Partner" Brasiliens blieben, sagte Lula am Montag während einer Sitzung seines Kabinetts in Brasília.

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Brasilien wolle "Frieden" und Harmonie", betonte der linksgerichtete Staatschef. "Wir wollen eine Beziehung, in der die Diplomatie das Wichtigste ist und nicht der Streit", sagte Lula zum Verhältnis zu den Vereinigten Staaten. Er äußerte sich wenige Stunden, bevor der Rechtspopulist Trump in Washington als 47. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt werden sollte.

Lulas rechtsradikaler Amtsvorgänger Jair Bolsonaro hatte ein enges Verhältnis zu Trump während dessen erster Amtszeit (2017-21) unterhalten. Bolsonaro wollte auch eigentlich an der Amtseinführung Trumps am Montag teilnehmen, wurde daran aber von der brasilianischen Justiz gehindert.

Gegen Bolsonaro, Präsident von 2019 bis 2022, war im Februar vergangenen Jahres ein Ausreiseverbot verhängt worden. Das Oberste Gericht entschied dann am vergangenen Donnerstag, dass der als "Tropen-Trump" bezeichnete Politiker nicht seinen Reisepass zurückbekommt, um zu Trumps Vereidigung reisen zu können.

Das Gericht begründete dies damit, dass bei Bolsonaro weiterhin ein Fluchtrisiko bestehe. Sein Reisepass war im Rahmen von Ermittlungen zu einem mutmaßlichen "Putschplan" nach Bolsonaros Wahlniederlage gegen Lula eingezogen worden.

(U.Beriyev--DTZ)

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