Deutsche Tageszeitung - Umfrage sieht regierende CDU in Schleswig-Holstein deutlich in Führung

Umfrage sieht regierende CDU in Schleswig-Holstein deutlich in Führung


Umfrage sieht regierende CDU in Schleswig-Holstein deutlich in Führung
Umfrage sieht regierende CDU in Schleswig-Holstein deutlich in Führung / Foto: © AFP/Archiv

Rund zwei Jahre vor der nächsten Landtagswahl in Schleswig-Holstein liegt die CDU von Ministerpräsident Daniel Günther einer Umfrage zufolge in der Wählergunst deutlich vorn. Die Christdemokraten kämen derzeit auf 39 Prozent, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Befragung des Instituts Insa für die "Bild"-Zeitung hervorgeht. Jedoch wären das rund vier Prozentpunkte weniger als bei der Wahl im Mai 2022.

Textgröße ändern:

Auf dem zweiten Platz sieht die Umfrage die SPD mit 16 Prozent - dieses Ergebnis erreichten die Sozialdemokraten auch 2022. Mit 14 Prozent würde laut der Umfrage die AfD folgen. Im Vergleich zu 2022 könnte sie ihr Ergebnis mehr als verdreifachen. Damals erreichte sie nur 4,4 Prozent und scheiterten damit an der Fünfprozenthürde.

Die zusammen mit der CDU regierenden Grünen kämen derzeit auf 13 Prozent. Sie würden um rund fünf Prozentpunkte nachgeben. Der als Minderheitenpartei von der Fünfprozenthürde befreite Südschleswigsche Wählerverband (SSW) wird bei sechs Prozent gesehen.

Die FDP würde mit vier Prozent die Fünfprozenthürde nicht wieder erreichen. Auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) könnte mit drei Prozent nicht in den Landtag einziehen. Für die Linken lagen keine Daten vor. Im Landtag wären damit fünf Parteien vertreten.

Auf eine Mehrheit im Landtag käme die schwarz-grüne Koalition damit weiterhin. Für die Erhebung wurden vom 13. bis zum 20. Januar 1000 Menschen befragt. Die nächste reguläre Landtagswahl in Schleswig-Holstein findet im Frühjahr 2027 statt.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Vance macht Einwanderung für Ausschreitungen in Frankreich verantwortlich

US-Vizepräsident JD Vance hat Einwanderung für die schweren Ausschreitungen am Rande von Massenprotesten in Frankreich verantwortlich gemacht. "Westliche Liberale haben im Namen von Diversität und Mitgefühl die Dritte Welt nach Frankreich und in andere Länder importiert", schrieb Vance am Samstag im Kurzbotschaftendienst X zu einem Video, das das in Brand gesteckte Rathaus der zentralfranzösischen Stadt Limoges zeigt.

Lula und Bolsonaro liefern sich Fernsehduell vor Stichwahl

Eine Woche vor der entscheidenden zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien treten Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva und sein Herausforderer Flávio Bolsonaro am Sonntag (Montag 01.00 Uhr MESZ) in einer Fernsehdebatte gegeneinander an. Es ist das erste TV-Duell des linksgerichteten Präsidenten und des rechtsgerichteten Senators im Präsidentschaftswahlkampf.

"Völlig unverantwortlich": Republikaner kritisieren Trump wegen Russland-Kurs

US-Präsident Donald Trump ist wegen der Aussetzung von Sanktionen gegen Russland auch in der eigenen Partei in die Kritik geraten. "Das ist völlig unverantwortlich", erklärte der republikanische Senator Thom Tillis am Samstag. "Wenn der Präsident die Energiepreise wirklich senken will, kann er das tun, indem er die Iran-Frage löst - nicht, indem er Wladimir Putin Gefallen erweist."

Landesweite Anti-Trump-Proteste vor wichtigen US-Kongresswahlen

Zweieinhalb Wochen vor den Kongresswahlen in den USA haben landesweit zahlreiche Menschen gegen Präsident Donald Trump demonstriert. Die Proteste unter dem Motto "No Kings" (Keine Könige) vom Samstag richteten sich gegen die Politik und den Regierungsstil von Trump - und sollten vor den sogenannten Midterms vom 3. November Wähler mobilisieren.

Textgröße ändern: