Deutsche Tageszeitung - Nato-Chef Rutte fordert Einbindung der Ukraine in mögliche Friedensverhandlungen

Nato-Chef Rutte fordert Einbindung der Ukraine in mögliche Friedensverhandlungen


Nato-Chef Rutte fordert Einbindung der Ukraine in mögliche Friedensverhandlungen
Nato-Chef Rutte fordert Einbindung der Ukraine in mögliche Friedensverhandlungen / Foto: © AFP

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat eine "enge Beteiligung" der Ukraine an möglichen Friedensverhandlungen mit Russland gefordert. Es sei "entscheidend", dass Kiew in alles eingebunden sei, "was die Ukraine betreffen könnte", sagte Rutte am Donnerstag vor einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel. Weiter betonte er, dass jegliche Friedensvereinbarung "dauerhaft" sein müsse.

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Rutte äußerte sich einen Tag nach einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin, nach dem Trump den "unverzüglichen" Beginn von Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine angekündigt hatte. Außenminister mehrerer europäischer Staaten pochten im Anschluss auf die Beteiligung von Europa und der Ukraine an möglichen Gesprächen.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verteidigte in Brüssel den Vorstoß des US-Präsidenten und sagte, das Telefonat mit Putin sei "sicherlich kein Verrat" an Kiew gewesen. Die ganze Welt und die USA seien an einem Frieden und am Ende des Tötens interessiert, betonte er. "Und dafür müssen beide Seiten Dinge anerkennen, die sie nicht wollen."

In der Ukraine gibt es die Sorge, dass sie infolge von Trumps Bestrebungen für ein zügiges Ende des Krieges zu erheblichen Konzessionen an Russland gezwungen werden könnte.

(A.Nikiforov--DTZ)

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