Deutsche Tageszeitung - Hessen: Jugendlicher soll größere Mengen Waffen und Chemikalien gehortet haben

Hessen: Jugendlicher soll größere Mengen Waffen und Chemikalien gehortet haben


Hessen: Jugendlicher soll größere Mengen Waffen und Chemikalien gehortet haben
Hessen: Jugendlicher soll größere Mengen Waffen und Chemikalien gehortet haben / Foto: © AFP/Archiv

Ein Jugendlicher aus Hessen soll größere Mengen Waffen und mutmaßlich zur Herstellung von Sprengstoff geeignete Chemikalien gehortet haben. Wie die Polizei in Wiesbaden und die Staatsanwaltschaft Limburg am Mittwoch erklärten, wurde er bereits am Freitag zunächst festgenommen, kam später aber wieder frei. Parallel durchsuchten Ermittler am Wochenende ein Privatgrundstück in Beselich, in dem der nicht näher identifizierte Jugendliche zusammen mit seinen Eltern wohnt.

Textgröße ändern:

Dabei wurden nach Angaben der Ermittler eine größere Anzahl an Waffen sowie Chemikalien gefunden, die mutmaßlich zur Sprengstoffherstellung geeignet waren. Der Jugendliche soll diese dort gelagert haben. Außerdem soll er im Internet auf Seiten mit rechtem Gedankengut aktiv gewesen sein. Hinweise auf den Jugendlichen ergaben sich demnach bei polizeilichen Ermittlungen.

Der Verdächtige wurde von Spezialkräften widerstandslos festgenommen, nach einer Vernehmung am Freitagabend aber wieder entlassen. Die Durchsuchung dauerte mit Unterbrechungen bis Montagabend. Gefunden wurden den Ermittlern zufolge unter anderem scharfe Revolver, Gewehre und Schusswaffen, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen. Zudem fanden sie mehrere Kilogramm Munition und verschiedene Chemikalien sowie pyrotechnische Gegenstände.

Einige Teile der Waffen sollen dem Vater des Jugendlichen gehören. Gegen Vater und Sohn wurden Ermittlungen eingeleitet.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Trump will für Wahlspots offenbar doch Steuerzahler zur Kasse bitten

In einer erneuten Kehrtwende will US-Präsident Trump nun offenbar doch die Steuerzahler bei der Finanzierung von Werbespots für sich vor den anstehenden Kongress-Zwischenwahlen zur Kasse bitten. Der Präsident werde die Steuerzahler nicht für bereits ausgestrahlte politische Werbespots entschädigen, teilte das Weiße Haus am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Demnach bezog sich Trumps Beitrag vom Vortag "nicht auf eine Rückerstattung".

Merz: Regierung wird Antisemitismus mit allem in ihrer Macht Stehenden bekämpfen

Zum dritten Jahrestag des Hamas-Großangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den weiteren Einsatz der Regierung gegen Antisemitismus bekräftigt. "Die Bundesregierung wird alles in ihrer Macht Stehende tun, um Antisemitismus in all seinen neuen und alten Formen konsequent zu bekämpfen", erklärte Merz am Mittwoch. "Jüdinnen und Juden müssen in ganz Deutschland ohne Angst leben können. Jüdisches Leben muss sich in unserer Gesellschaft weiter entfalten können."

Russischer Geschäftsmann: Trumps Sohn hat Kosten für Hochzeitsfeier beglichen

Der russische Geschäftsmann Umar Kremlew hat bestätigt, dass der älteste Sohn von US-Präsident Donald Trump ihm die Kosten seiner Hochzeitsfeierlichkeiten zurückerstattet hat. "Er hat das Geld zurückgezahlt, das ich für das Geschenk ausgegeben habe", sagte Kremlew am Dienstag mit Blick auf Donald Trump Jr. bei einer Pressekonferenz im türkischen Istanbul. Er betonte zugleich, er sehe keinen Grund, warum das Geld überhaupt habe zurückgezahlt werden müssen.

Dritter Jahrestag des 7. Oktobers: Wadephul warnt vor Anstieg von Antisemitismus

Anlässlich des dritten Jahrestages des Hamas-Großangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) vor einem Anstieg von Antisemitismus in Deutschland gewarnt. "An diesem Tag bin ich mir auch schmerzhaft bewusst, dass wir seitdem einen entsetzlichen Anstieg von Antisemitismus erleben. Auch in unserem Land", sagte Wadephul in einem am Dienstag im Onlinedienst Instagram veröffentlichten Video.

Textgröße ändern: