Deutsche Tageszeitung - Weitere Umfrage sieht AfD gleichauf mit Union - Linke schließt zu Grünen auf

Weitere Umfrage sieht AfD gleichauf mit Union - Linke schließt zu Grünen auf


Weitere Umfrage sieht AfD gleichauf mit Union - Linke schließt zu Grünen auf
Weitere Umfrage sieht AfD gleichauf mit Union - Linke schließt zu Grünen auf / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Die AfD hat in einer weiteren bundesweiten Meinungsumfrage zur Union aufgeschlossen. In der am Montag veröffentlichten Erhebung von Insa für die "Bild"-Zeitung landeten beide gleichauf bei 24,5 Prozent. Die Union verschlechtert sich demnach im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte, die AfD gewinnt einen Punkt hinzu und erreicht ihren bisherigen Rekordwert bei einer Insa-Umfrage.

Textgröße ändern:

Bei der Bundestagswahl im Februar holten CDU und CSU noch zusammen 28,5 Prozent, die AfD 20,8 Prozent. In den vergangenen Wochen verlor die Union aber stetig in Umfragen, die AfD legte hingegen kräftig zu. Am Wochenende lagen beide bereits in einer anderen Insa-Umfrage für die "Bild am Sonntag" bei 24 Prozent gleichauf.

In der neuen Umfrage vom Montag kommt auf Platz drei die SPD mit 16 Prozent (plus 0,5). Dahinter hat die Linkspartei zu den Grünen aufgeschlossen. Beide kommen auf 10,5 Prozent - die Grünen verloren 1,5 Punkte, die Linke blieb unverändert. Weiter unter fünf Prozent bleiben das BSW mit unverändert 4,5 Prozent und die FDP mit vier Prozent (plus 0,5).

Insa befragte zwischen Freitag und Montag insgesamt 2008 Wahlberechtigte, die maximale Fehlertoleranz wird mit plus/minus 2,5 Prozent angegeben.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Starmer räumt in Mandelson-Affäre Fehler ein - bestreitet aber Irreführung des Parlaments

Der britische Premierminister Keir Starmer hat die Ernennung des Epstein-Vertrauten Peter Mandelson zum britischen Botschafter in den USA als Fehler bezeichnet. "Ich hätte Peter Mandelson nicht ernennen sollen", sagte Starmer am Montag vor dem Parlament. Er bestritt jedoch, das Parlament in die Irre geführt zu haben.

US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar

Zwei Tage vor dem Ende der zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg herrscht Ungewissheit über die Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran: Der Iran hat nach Angaben seines Außenministeriums "noch keine Entscheidung" über eine Teilnahme an Gesprächen mit den USA in Pakistan getroffen. US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, eine Verlängerung der Waffenruhe sei "höchst unwahrscheinlich". Er drohte dem Iran erneut mit massiven Angriffen, falls die Feuerpause ohne neue Einigung ausläuft.

Moskaus Botschafter einbestellt: "Drohungen Russlands gegen Ziele in Deutschland"

Das Auswärtige Amt hat den russischen Botschafter in Berlin unter Verweis auf "direkte Drohungen Russlands gegen Ziele in Deutschland" einbestellt. Diese seien "ein Versuch, unsere Unterstützung für die Ukraine zu schwächen und unsere Geschlossenheit zu testen", erklärte das Außenamt am Montag im Online-Dienst X. Deutschland lasse sich aber "nicht einschüchtern", hieß es. Derartige Drohungen "und alle Arten von Spionageaktivitäten in Deutschland seien "vollkommen inakzeptabel".

"Keinerlei erkennbare Grundlage": Merz lehnt US-Drohungen mit möglicher Kuba-Intervention ab

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Drohungen der USA mit einer möglichen Intervention in Kuba klar zurückgewiesen. "Es gibt keinerlei erkennbare Grundlage für eine Intervention auf Kuba", sagte Merz am Montag bei einer Pressekonferenz mit dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva: "Von Kuba geht trotz aller Probleme, die dieses Land mit dem kommunistischen Regime innenpolitisch hat, keinerlei erkennbare Gefährdung für Drittstaaten außerhalb Kubas aus."

Textgröße ändern: