Deutsche Tageszeitung - Ex-FDP-Chef Lindner und Franca Lehfeldt sind Eltern

Ex-FDP-Chef Lindner und Franca Lehfeldt sind Eltern


Ex-FDP-Chef Lindner und Franca Lehfeldt sind Eltern
Ex-FDP-Chef Lindner und Franca Lehfeldt sind Eltern / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Der frühere FDP-Chef Christian Lindner und seine Ehefrau Franca Lehfeldt sind zum ersten Mal Eltern geworden. Das Kind sei "vor wenigen Tagen" zur Welt gekommen, schrieben die beiden am Donnerstag im sozialen Netzwerk Instagram und posteten dazu ein Schwarz-Weiß-Foto eines Händchens des Neugeborenen in zwei Erwachsenenhänden. "Wir sind überglücklich und fühlen große Dankbarkeit, dass wir jetzt eine Familie sind", formulierte das Paar und setzte ein Herz dahinter.

Textgröße ändern:

Zum Geschlecht oder Namen des Kinds machten Lindner und Lehfeldt keine Angaben. Sie bedankten sich "von Herzen für die große Anteilnahme und die vielen Glückwünsche", die sie erreicht hätten.

Zu den Gratulanten bei Instagram zählte die frühere Grünen-Chefin Ricarda Lang - "Wie schön. Alles Gute euch!", schrieb Lang. Auch der frühere liberale Bundesjustizminister Marco Buschmann, der SPD-Politiker Carsten Schneider und die Ex-Frau von Boris Becker, Lilly Becker, gratulierten online.

Lindner hatte die damals als Fernsehjournalistin tätige Lehfeldt 2022 auf Sylt geheiratet, zu dem für Aufsehen sorgenden Fest kamen unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und sein designierter Nachfolger Friedrich Merz (CDU).

Ende vergangenen Jahres bestätigte Lindner die Schwangerschaft seiner Frau. Lindner, der in der gescheiterten Ampel-Koalition bis zur Entlassung durch Scholz Bundesfinanzminister war, hat seine politischen Ämter nach der Niederlage der FDP bei der Bundestagswahl aufgegeben.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Israelischer Soldat zerstört Kruzifix im Libanon: Netanjahu kündigt "harte Maßnahmen" an

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat "harte Maßnahmen" gegen einen Soldaten angekündigt, der ein Kruzifix im Süden des Libanon niedergerissen hat. "Ich war fassungslos und traurig, als ich erfuhr, dass ein IDF-Soldat eine katholische Ikone im Südlibanon beschädigt hat", schrieb Netanjahu im Onlinedienst X. "Militärermittler nehmen eine strafrechtliche Untersuchung vor und werden dementsprechend harte Maßnahmen gegen den Täter ergreifen", fügte Netanjahu hinzu.

Jugendliche berichten vor Bundestag über Erfahrung in Pandemie

Vor der Corona-Kommission des Bundestags haben am Montag rund 150 Jugendliche und junge Erwachsene über ihre Erfahrungen während der Pandemie berichtet. Die Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie hatte sie eingeladen, um die seelischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen während und nach der Pandemie sichtbar zu machen. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) räumte bei der Veranstaltung ein, die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen seien in der Pandemie zu wenig berücksichtigt worden.

Ungewissheit über Fortsetzung von Verhandlungen im Iran-Krieg

Kurz vor dem Ende der zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg herrscht Ungewissheit über die Fortsetzung der Friedensverhandlungen: Der Iran traf nach Angaben seines Außenministeriums "noch keine Entscheidung" über eine Teilnahme an Gesprächen mit den USA, zu denen laut US-Präsident Donald Trump am Montag eine US-Delegation in Pakistan eintreffen sollte. Derweil brachte die US-Armee einen iranischen Frachter im Golf von Oman unter ihre Kontrolle. Teheran kündigte daraufhin Vergeltung an. Der Ölpreis schnellte angesichts befürchteter neuer Angriffe in die Höhe.

Prorussischer Ex-Präsident Radew holt bei Wahl in Bulgarien absolute Mehrheit

Der russlandfreundliche Ex-Präsident Rumen Radew ist als klarer Sieger aus der Parlamentswahl in Bulgarien hervorgegangen. Sein Mitte-links-Bündnis erreichte nach Auszählung fast aller Stimmen am Montag mit 44,7 Prozent zudem die absolute Mehrheit im Parlament. Radew strebt einen Dialog mit Russland an und lehnt Waffenlieferungen an die Ukraine ab, will entsprechende EU-Beschlüsse aber nicht blockieren. Der Kreml begrüßte die Dialogbereitschaft des Wahlsiegers. Die EU-Spitzen gratulierten Radew.

Textgröße ändern: