Deutsche Tageszeitung - Ukraine: Mindestens zwei Tote und dutzende Verletzte nach Angriffen auf Charkiw und Sumy

Ukraine: Mindestens zwei Tote und dutzende Verletzte nach Angriffen auf Charkiw und Sumy


Ukraine: Mindestens zwei Tote und dutzende Verletzte nach Angriffen auf Charkiw und Sumy
Ukraine: Mindestens zwei Tote und dutzende Verletzte nach Angriffen auf Charkiw und Sumy / Foto: © AFP

Bei russischen Angriffen auf die Städte Charkiw und Sumy im Nordosten der Ukraine sind in der Nacht auf Freitag ukrainischen Angaben zufolge mindestens zwei Menschen getötet worden. In Charkiw habe es ein Todesopfer gegeben, weitere 40 Menschen seien verletzt worden, teilte der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow im Onlinedienst Telegram mit. Mehr als 20 Wohngebäude seien getroffen worden.

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Der Gouverneur der Region Charkiw, Oleh Synegubow, erklärte, dass ein dicht besiedeltes Gebiet angegriffen worden sei.

Auf die nordöstliche Stadt Sumy habe es in der Nacht einen Drohnenangriff gegeben, erklärten die Behörden. Laut der örtlichen Militärverwaltung wurde ein Mensch getötet und ein weiterer Mensch verletzt. Am Sonntag waren bei einem Doppelangriff auf die Stadt 35 Menschen getötet worden. Der Angriff wurde international scharf verurteilt.

Die erneuten Angriffe ereigneten sich kurz nach einem Treffen der Verbündeten Kiews in Paris. Dabei nahmen am Donnerstag zum ersten Mal seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump auch Europäer an den Gesprächen zum Thema Ukaine teil.

Bei dem Treffen berieten US-Außenminister Marco Rubio und der US-Sondergesandte Steve Witkoff sich mit ranghohen Vertretern Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und der Ukraine über Wege zur Beendigung des Krieges. Von französischer Seite hieß es, die Gespräche seien "positiv" verlaufen. Eine Fortsetzung der Verhandlungen ist nächste Woche in London geplant.

Trump hatte zum Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar Verhandlungen mit Moskau über eine Waffenruhe in der Ukraine eingeleitet, ohne sich dabei mit den europäischen Staaten abzustimmen. Sein Sondergesandter Witkoff hatte den russischen Präsidenten Wladimir Putin Anfang April bereits zum dritten Mal getroffen.

(V.Sørensen--DTZ)

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