Deutsche Tageszeitung - Scholz schließt Aufsichtsratsposten aus - Will "sein Bundestagsmandat ausüben"

Scholz schließt Aufsichtsratsposten aus - Will "sein Bundestagsmandat ausüben"


Scholz schließt Aufsichtsratsposten aus - Will "sein Bundestagsmandat ausüben"
Scholz schließt Aufsichtsratsposten aus - Will "sein Bundestagsmandat ausüben" / Foto: © AFP

Olaf Scholz (SPD) will sich nach Ende seiner Kanzlerschaft als Bundestagsabgeordneter intensiv um den eigenen Wahlkreis kümmern und schließt die Übernahme von Aufsichtsratsmandaten aus. Scholz strebe "keine Mandate in Aufsichtsräten etc an", teilte sein Sprecher Steffen Hebestreit dem "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe) mit. In seinen Beruf als Rechtsanwalt will Scholz demnach vorerst nicht zurückkehren: "Seine anwaltliche Tätigkeit hat er seit seinem Einzug in den Deutschen Bundestag 1998 ruhen lassen, auch hier sind auf absehbare Zeit keinerlei Änderungen geplant."

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Scholz werde sein Bundestagsmandat ausüben, erklärte Hebestreit; der SPD-Politiker hatte bei der Bundestagswahl im Februar sein Direktmandat in Potsdam verteidigen können. Bereits als Abgeordneter habe Scholz "eine intensive Wahlkreisarbeit betrieben mit regelmäßigen Bürgergesprächen, daran will er festhalten", teilte Hebestreit mit.

Zur Musikauswahl zum Großen Zapfenstreich am Montagabend wollte sich der Regierungssprecher nicht äußern. Nur soviel: "Mein Eindruck ist, dass sich der Bundeskanzler bei seiner Musikauswahl sehr treu geblieben ist. Er ist ein sehr ernsthafter, ein gewissenhafter und auch nüchterner Bundeskanzler gewesen. Und das wird auch in den Liedern zum Ausdruck kommen, die er da gewählt hat", sagte Hebestreit im "Berlin Playbook Podcast" des Nachrichtenmagazins "Politico".

(V.Korablyov--DTZ)

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