Deutsche Tageszeitung - Homophobe Attacke nach CSD in Soest: Mann attackiert und beleidigt mehrere Menschen

Homophobe Attacke nach CSD in Soest: Mann attackiert und beleidigt mehrere Menschen


Homophobe Attacke nach CSD in Soest: Mann attackiert und beleidigt mehrere Menschen
Homophobe Attacke nach CSD in Soest: Mann attackiert und beleidigt mehrere Menschen / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer mutmaßlich homophob motivierten Attacke in Nordrhein-Westfalen hat ein Mann mehrere Menschen nach einer CSD-Demonstration angegriffen und beleidigt. Wie die Polizei in Soest am Montag mitteilte, pöbelte der 34-Jährige am Samstagabend zunächst eine 22-jährige Frau und einen gleichaltrigen Mann an.

Textgröße ändern:

Die beiden gingen demnach nicht auf die Pöbeleien ein. Der Mann kam dann mit seinem Fahrrad auf die beiden zugefahren, beleidigte sie, trat der 22-Jährigen gegen die Hüfte und schlug ihr gegen den Arm. Später habe der flüchtige Radfahrer an einem Restaurant außerdem versucht, einer 24-Jährigen die Tasche zu entreißen. Danach schlug er ihr gegen den Nacken.

Die drei Opfer waren laut Polizei deutlich als Teilnehmer des zuvor stattgefundenen Christopher Street Days (CSD) erkennbar. Der polizeibekannte Tatverdächtige konnte später gefasst werden. In seiner Vernehmung habe er offen eingeräumt, die LGBTQ-Gemeinschaft abzulehnen, hieß es weiter. Die Abkürzung LGBTQ steht für Lesben, Schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche und queere Menschen.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Rubio: USA waren "nicht direkt" an Bolsonaro-Flucht aus Brasilien beteiligt

US-Außenminister Marco Rubio hat eine Beteiligung Washingtons an der Flucht des bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien unterlegenen Kandidaten Flávio Bolsonaro bestritten. "Die US-Regierung war nicht direkt beteiligt" an den Vorkehrungen, die Bolsonaro für seine Ausreise aus Brasilien getroffen habe, sagte Rubio am Samstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz beim G20-Außenministertreffen in Atlanta.

Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien begonnen

Vor dem Hintergrund einer Reihe von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer hat in Bulgarien die Stichwahl um das Präsidentenamt begonnen. Die Wahllokale in dem osteuropäischen Land öffneten am Sonntag um 7.00 Uhr (Ortszeit, 6.00 Uhr MEZ) und bleiben bis 20.00 Uhr geöffnet. Die russlandfreundliche derzeitige Präsidentin Ilijana Jotowa steht ihrem prowestlichen Herausforderer Andrej Gjurow gegenüber.

Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien

In Bulgarien entscheidet sich am Sonntag in einer Stichwahl, wer künftig an der Spitze des Staates steht. Die russlandfreundliche derzeitige Präsidentin Ilijana Jotowa steht dabei ihrem prowestlichen Herausforderer Andrej Gjurow gegenüber. Im ersten Durchgang vor einer Woche lag Jotowa mit 35 Prozent der Stimmen nur knapp vor Gjurow, der auf 32 Prozent kam.

Trump bringt Angriffe auf weitere Ziele im Iran ins Spiel

US-Präsident Donald Trump hat mögliche neue Angriffe auf Ziele im Iran ins Spiel gebracht. "Wir haben ihr Atomprogramm ausgeschaltet. Wir müssen uns noch um, ich würde sagen, ein oder zwei Anlagen kümmern, aber das können wir in zehn Minuten erledigen", sagte Trump am Samstag vor Journalisten auf seinem Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida.

Textgröße ändern: