Deutsche Tageszeitung - BSW gründet am 26. Juli Nachwuchsverband "Jugendbündnis im BSW"

BSW gründet am 26. Juli Nachwuchsverband "Jugendbündnis im BSW"


BSW gründet am 26. Juli Nachwuchsverband "Jugendbündnis im BSW"
BSW gründet am 26. Juli Nachwuchsverband "Jugendbündnis im BSW" / Foto: © AFP

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) gründet am 26. Juli seinen Nachwuchsverband "Jugendbündnis im BSW". Die Partei will dazu einen Gründungskongress in Bochum abhalten, wie aus der Presseeinladung hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Neben der Konstituierung soll der neue Jugendverband bei dem Termin unter anderem eine Satzung beschließen und einen Bundesvorstand wählen.

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Zu der Veranstaltung im Bochumer Jahrhunderthaus werden demnach BSW-Chefin Amira Mohamed Ali, Parteivize Amid Rabieh sowie der ehemalige Fußballmanager und Berliner BSW-Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl, Oliver Ruhnert, erwartet. BSW-Gründerin und Ko-Parteichefin Sahra Wagenknecht kann selbst nicht anwesend sein, will aber eine Video-Grußbotschaft schicken.

"Dies ist für uns ein weiterer, wichtiger Schritt im Rahmen des Parteiaufbaus", sagte Rabieh AFP zu der Gründung des Jugendverbands. "Wir wollen jungen Leuten einen Raum geben, eigene Ideen zu entwickeln und bei uns aktiv zu werden."

Rabieh verbindet mit dem Schritt "eine herzliche Einladung an junge Leute, mit uns gemeinsam für eine friedliche und gerechte Politik zu kämpfen". Er fügte hinzu: "In einer Zeit, in der die Jugend auf Kriegstauglichkeit getrimmt werden soll, während man ihnen gute Bildung und Zukunftsperspektiven verweigert, um wahnsinnige Rüstungsprogramme durchzubringen, braucht es ein kraftvolles 'Nein' zur herrschenden Politik."

Die Partei hatte Ende Mai die Gründung eines Jugendverbands angekündigt. Die Initiative ging dabei Parteiangaben zufolge von einer Gruppe junger Menschen innerhalb des BSW aus.

Das BSW hatte sich im vergangenen Jahr als Abspaltung von der Linkspartei gegründet. Bei der Bundestagswahl im Februar scheiterte das BSW äußerst knapp am Einzug in den Bundestag: Es erhielt 4,981 Prozent der Stimmen und blieb damit unter der Fünfprozenthürde.

(O.Zhukova--DTZ)

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