Deutsche Tageszeitung - AfD in Umfrage wieder gleichauf mit der Union

AfD in Umfrage wieder gleichauf mit der Union


AfD in Umfrage wieder gleichauf mit der Union
AfD in Umfrage wieder gleichauf mit der Union / Foto: © AFP/Archiv

Die AfD ist in einer Meinungsumfrage nach mehr als zwei Monaten wieder mit der Union gleichgezogen. In der am Dienstag veröffentlichten Erhebung von Forsa für die Sender RTL und ntv gewann die AfD im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu und liegt nun bei 25 Prozent - gleichauf mit CDU und CSU, die zusammen einen Punkt verloren.

Textgröße ändern:

Nach der Bundestagswahl, aus der die AfD mit 20,8 Prozent als zweitstärkste Kraft hinter der Union hervorgegangen war, legte die in Teilen als rechtsextremistisch eingestufte Partei in Umfragen stark zu. Die Union verlor im gleichen Zeitraum an Zustimmung. Bis etwa Mitte Mai lagen beide in den Erhebungen von Forsa etwa gleichauf. Seither wuchs der Vorsprung der Union wieder leicht an - nun also die erneute Trendumkehr.

Hinter AfD und Union auf Platz drei folgt in der Forsa-Befragung die SPD mit unverändert 13 Prozent. Die Sozialdemokraten haben damit nur noch einen minimalen Vorsprung vor Linkspartei (plus eins) und Grünen (unverändert) mit jeweils zwölf Prozent. Weiter unter fünf Prozent liegen das BSW mit unverändert vier Prozent und die FDP mit drei Prozent (minus eins). Die sonstigen Parteien kommen zusammen auf sechs Prozent.

Forsa befragte zwischen dem 15. und dem 21. Juli insgesamt 2502 Wahlberechtigte für die Sender RTL und ntv.

Ebenfalls am Dienstag veröffentlicht wurde eine Insa-Umfrage für die "Bild"-Zeitung. Darin liegt die Union aber noch mit 27,5 Prozent deutlich vor der AfD mit 24 Prozent. Befragt wurden hier 2005 Menschen zwischen Freitag und Montag.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Rubio verteidigt bei Besuch in Ecuador US-Einsätze gegen mutmaßliche Drogenboote

US-Außenminister Marco Rubio hat bei einem Besuch in Ecuador die international umstrittenen Militäreinsätze seines Landes gegen mutmaßliche Drogenboote in der Karibik und im östlichen Pazifik verteidigt. "Wenn man diesen Gruppen nicht die Stirn bietet, werden sie diese Länder regelrecht auffressen", sagte Rubio am Mittwoch in der Hauptstadt Quito. "Es ist wie ein Krebsgeschwür, das so lange wächst, bis man buchstäblich keinen Staat mehr hat."

Prämie: Trump schenkt Assistentin Natalie Harp 45.000 Dollar

Sie ist 35 Jahre alt und weicht US-Präsident Donald Trump nur selten von der Seite: Nun wurde bekannt, dass Trumps persönliche Assistentin Natalie Harp von dem 80-Jährigen ein Geldgeschenk von 45.000 Dollar (etwa 38.600 Euro) erhalten hat. Zwei weitere Mitarbeiterinnen des Weißen Hauses, Margo Martin und Chamberlain Harris, erhielten den gleichen Betrag, wie aus einer Finanzmitteilung des Weißen Hauses vom Mittwoch hervorgeht.

IAEA verweist Iran wegen Nichteinhaltung von Atom-Vereinbarungen an UN-Sicherheitsrat

Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat dafür gestimmt, den Iran an den UN-Sicherheitsrat zu verweisen, da er sich nicht an die Atom-Vereinbarungen hält. Die Resolution, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag, wurde am Mittwoch mit 23 Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und acht Enthaltungen angenommen, wie AFP aus Diplomatenkreisen erfuhr.

Erstmals vor Kongresswahlen: Republikaner halten Parteitag ab

Knapp zwei Monate vor den Kongresswahlen in den USA sind die Republikaner von Präsident Donald Trump zu einem Parteitag zusammengekommen. Trump wurde am Mittwoch (Ortszeit) als Hauptredner in Dallas im Bundesstaat Texas erwartet. Der zweitägige Parteitag findet erstmals vor den sogenannten Midterm-Wahlen statt. Die Abstimmung in der Mitte von Trumps zweiter Amtszeit ist der bisher wichtigste Stimmungstest für den 80-Jährigen.

Textgröße ändern: