Deutsche Tageszeitung - Mehr als 100 Hilfsorganisationen warnen vor "Massenhungersnot" im Gazastreifen

Mehr als 100 Hilfsorganisationen warnen vor "Massenhungersnot" im Gazastreifen


Mehr als 100 Hilfsorganisationen warnen vor "Massenhungersnot" im Gazastreifen
Mehr als 100 Hilfsorganisationen warnen vor "Massenhungersnot" im Gazastreifen / Foto: © AFP

Mehr als 100 Hilfsorganisationen haben angesichts der verheerenden Lage im Gazastreifen vor der Ausbreitung einer "Massenhungersnot" gewarnt. In einer am Mittwoch veröffentlichten und von mehr 111 Organisationen unterzeichneten Erklärung hieß es, dass "unsere Kollegen und die Menschen, denen wir helfen, dahinsiechen". Zu den Unterzeichnern gehören auch Ärzte ohne Grenzen (MSF), Save the Children und Oxfam.

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Die Organisationen forderten sofortige Verhandlungen über eine Waffenruhe, die Öffnung aller Grenzübergänge und den ungehinderten Fluss von Hilfsgütern durch von der UNO kontrollierte Strukturen.

Die UNO hatte am Dienstag mitgeteilt, dass israelische Soldaten seit Beginn der Arbeit der von den USA und Israel unterstützten Hilfsorganisation GHF Ende Mai mehr als 1000 Palästinenser getötet hätten, während diese versuchten, sich Nahrungsmittel zu verschaffen. Wegen der katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen steigt der internationale Druck auf Israel.

Die USA erklärten indes, dass ihr Sondergesandter Steve Witkoff diese Woche zu Gesprächen über die Lage im Gazastreifen nach Europa und anschließend möglicherweise in den Nahen Osten reist.

(O.Tatarinov--DTZ)

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