Deutsche Tageszeitung - US-Sondergesandter Witkoff will Verteilstellen im Gazastreifen besuchen

US-Sondergesandter Witkoff will Verteilstellen im Gazastreifen besuchen


US-Sondergesandter Witkoff will Verteilstellen im Gazastreifen besuchen
US-Sondergesandter Witkoff will Verteilstellen im Gazastreifen besuchen / Foto: © AFP/Archiv

Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, will am Freitag im Gazastreifen mehrere Verteilstellen für Hilfsgüter besuchen. Dabei wolle er einen Plan vorlegen, um mehr Lebensmittel in das Palästinensergebiet zu liefern, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Donnerstag in Washington.

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"Er wird sich auch mit Einwohnern des Gazastreifens treffen, um sich aus erster Hand über die schlimme Lage vor Ort zu informieren", fügte sie hinzu. Witkoff werde anschließend US-Präsident Donald Trump informieren, um einen umfassenden Plan für die Lieferung von Lebensmittel und Hilfsgüter auf den Weg zu bringen.

Witkoff war am Donnerstag in Jerusalem mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Er war nach Israel gereist, um mit "nächste Schritte im Umgang mit der Situation in Gaza" zu sprechen, hatte zuvor ein US-Regierungsvertreter gesagt.

Im Ringen um eine neue Waffenruhe im seit Oktober 2023 andauernden Krieg im Gazastreifen hatten Israel und die USA vergangene Woche ihre Verhandlungsteams abgezogen. Witkoff warf der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas mangelnden Willen zur Einigung vor. Netanjahu erklärte, Israel und die USA würden nun "alternative Optionen erwägen, um unsere Geiseln nach Hause zu bringen".

Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) war am Donnerstag zu politischen Gesprächen in Jerusalem eingetroffen. Am Freitag will er in Ramallah im Westjordanland mit Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde zusammenkommen.

(N.Loginovsky--DTZ)

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