Deutsche Tageszeitung - Trump: US-Sondergesandter Witkoff reist "Mittwoch oder Donnerstag" nach Russland

Trump: US-Sondergesandter Witkoff reist "Mittwoch oder Donnerstag" nach Russland


Trump: US-Sondergesandter Witkoff reist "Mittwoch oder Donnerstag" nach Russland
Trump: US-Sondergesandter Witkoff reist "Mittwoch oder Donnerstag" nach Russland / Foto: © AFP

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump in den kommenden Tagen nach Russland. Witkoff werde "ich denke nächste Woche, Mittwoch oder Donnerstag", nach Russland reisen, sagte Trump am Sonntag (Ortszeit) vor Reportern. Witkoff war bereits mehrfach nach Russland gereist und hatte sich mit Kreml-Chef Wladimir Putin getroffen.

Textgröße ändern:

Trump hatte Russland am Dienstag ein Ultimatum von zehn Tagen zur Beendigung des Ukraine-Krieges gesetzt und mit Sanktionen gedroht. Der Kreml zeigte sich unbeeindruckt von den US-Drohungen.

Trump sagte nun, dass sich zwei Atom-U-Boote, die er nach einem in Onlinenetzwerken ausgetragenen Wortgefecht mit dem früheren russischen Präsidenten Dmitri Medwedew entsandt hatte, nun "in der Region" befänden. Trump äußerte sich nicht dazu, ob es sich um U-Boote mit Atomantrieb oder um solche mit nuklearer Bewaffnung handelt. Auch führte er nicht aus, wohin genau die U-Boote entsandt werden. Die Positionen von Atom-U-Booten der US-Streitkräfte sind streng geheim.

Trump hatte sich nach seinem Wiedereinzug ins Weiße Haus Putin angenähert, was in Europa mit großer Sorge verfolgt wurde. Zuletzt äußerte sich der Republikaner jedoch zunehmend frustriert über Moskau.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Neue ausländerfeindliche Proteste in Nordirland - Polizei setzt Wasserwerfer ein

Den zweiten Abend in Folge ist es in Nordirland zu Gewalt bei ausländerfeindlichen Protesten gekommen. Die Polizei ging in der Nähe von Belfast mit Wasserwerfern gegen Steine werfende Demonstranten vor, die nach Angaben der britischen Sicherheitskräfte von rechtsextremen Aktivisten aufgestachelt wurden. "Es werden Gegenstände auf Beamte geworfen. Diese setzen nun Wasserwerfer ein, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten", erklärte die Polizei.

US-Armee meldet neue Angriffe auf den Iran

Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben erneut den Iran angegriffen. Es handele sich um Angriffe zur "Selbstverteidigung", erklärte am Mittwoch das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom. Es seien "mehrere Ziele im Iran" ins Visier genommen worden.

Treffen mit Sozialpartnern im Kanzleramt beendet - weitere Gespräche vereinbart

Das Spitzentreffen der schwarz-roten Koalition mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ist beendet. Die Gespräche im Kanzleramt dauerten am Mittwochabend rund dreieinhalb Stunden. Wie Regierungssprecher Stefan Kornelius im Anschluss mitteilte, tauschten sich die Teilnehmer "über notwendige Reformschritte für Wachstum und Beschäftigung" aus. Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertreter hätten dabei die Bereitschaft geäußert, "den Reformprozess konstruktiv zu begleiten". Dazu seien "weitere Gespräche vereinbart" worden.

Spitzentreffen der Koalition mit Gewerkschaften und Arbeitgebern beendet

Das Spitzentreffen der schwarz-roten Koalition mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ist beendet. Die Gespräche im Kanzleramt dauerten am Mittwochabend rund dreieinhalb Stunden, wie es aus Teilnehmerkreisen hieß. Themen waren die anstehenden Reformen zur Stabilisierung der Sozialsysteme und zur Stärkung der Wirtschaft. Details über die Gespräche wurden zunächst nicht bekannt. Entscheidungen sollten allerdings auch nicht getroffen werden.

Textgröße ändern: