Deutsche Tageszeitung - Rechtsgerichtete Präsidentschaftskandidaten ziehen in Bolivien in die Stichwahl

Rechtsgerichtete Präsidentschaftskandidaten ziehen in Bolivien in die Stichwahl


Rechtsgerichtete Präsidentschaftskandidaten ziehen in Bolivien in die Stichwahl
Rechtsgerichtete Präsidentschaftskandidaten ziehen in Bolivien in die Stichwahl / Foto: © AFP

Bei der Präsidentschaftswahl in Bolivien ziehen die rechtsgerichteten Kandidaten Rodrigo Paz und Jorge "Tuto" Quiroga in die Stichwahl. Senator Paz landete laut Prognosen im ersten Wahlgang am Sonntag überraschend mit rund 31 Prozent auf dem ersten Platz. Hinter ihm landete mit rund 27 Prozent Ex-Präsident Quiroga. Weil kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, findet am 19. Oktober eine zweite Runde statt.

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Bereits vor der Wahl war erwartet worden, dass die linksgerichtete MAS-Partei des amtierenden Präsidenten Luis Arce und seines Vorgängers Evo Morales nach 20 Jahren an der Macht abgestraft wird. Die Wahlen fanden inmitten einer schweren Wirtschaftskrise in dem südamerikanischen Land statt.

Zu der Wahl waren knapp acht Millionen Bürgerinnen und Bürger in dem Andenstaat aufgerufen, dabei galt eine Wahlpflicht. Die Wähler hatten zwischen acht Präsidentschaftskandidaten zu entscheiden und die 166 Mitglieder beider Parlamentskammern zu bestimmen.

(O.Zhukova--DTZ)

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