Deutsche Tageszeitung - Behörden: Ein Toter bei russischen Angriffen auf die Westukraine

Behörden: Ein Toter bei russischen Angriffen auf die Westukraine


Behörden: Ein Toter bei russischen Angriffen auf die Westukraine
Behörden: Ein Toter bei russischen Angriffen auf die Westukraine / Foto: © AFP

Bei russischen Angriffen auf die Stadt Lwiw im Westen der Ukraine ist nach Behördenangaben ein Mensch getötet worden. Zwei weitere seien verletzt worden, erklärte der Chef der örtlichen Militärverwaltung am Donnerstag im Onlinedienst Telegram. Dutzende Wohngebäude seien beschädigt worden.

Textgröße ändern:

Nach örtlichen Behördenangaben wurden zudem in Mukatschewo nahe der Grenze zu Ungarn und der Slowakei zwölf Menschen durch russische Angriffe verletzt. In Luzk sprach der örtliche Bürgermeister von einem "feindlichen Angriff" mit Drohnen und Raketen, zunächst seien jedoch keine Verletzten oder Toten verzeichnet worden.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte derweil, 49 ukrainische Drohnen in mehreren Regionen zerstört zu haben. Angaben zu Opfern oder Schäden machte das Ministerium nicht.

Die jüngsten Angriffe erfolgen inmitten von diplomatischen Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden. Er traf sich vergangene Woche Freitag mit Kreml-Chef Wladimir Putin in Alaska, ehe er am Montag den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und mehrere europäische Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), in Washington empfing.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

EVP-Chef Weber stellt Vetorecht in der EU infrage

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber hat das Einstimmigkeitsprinzip in der EU infrage gestellt. "In diesen geopolitisch turbulenten Zeiten brauchen wir zwingend ein handlungsfähiges Europa", sagte der Partei- und Fraktionschef der Europäischen Volkspartei den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Ein Europa, in dem die Langsamsten das Tempo bestimmen oder einzelne Staaten mit ihrem Veto alles blockieren können, wird zum Spielball von Trump, Putin und Xi Jinping."

Drei Vermisste und vier Verletzte nach Einschlag von iranischer Rakete in Haifa

Nach einem iranischen Raketeneinschlag in ein Wohnhaus in Israel werden mindestens drei Menschen vermisst. Das siebenstöckige Gebäude in der Stadt Haifa sei teilweise eingestürzt, Feuerwehrleute suchten in den Trümmern nach drei Vermissten, teilte die Feuerwehr am Sonntagabend mit. Zuvor waren vier Verletzte geborgen worden.

Elf Tote bei israelischen Angriffen auf mehrere Regionen des Libanon

Bei erneuten israelischen Angriffen auf die Region der libanesischen Hauptstadt Beirut und den Südlibanon sind libanesischen Angaben zufolge mindestens elf Menschen getötet worden. Ein Luftangriff habe das südliche Beiruter Viertel Dschnah getroffen, dabei seien vier Menschen getötet und 39 weitere verletzt worden, meldete das Gesundheitsministerium am Sonntag. Zuvor waren bei Angriffen im Süden des Landes nach Angaben des Zivilschutzes bereits sieben Menschen getötet worden. Der israelische Armeechef Ejal Samir besuchte derweil Truppen im Südlibanon.

Trump verlängert Ultimatum für den Iran mutmaßlich bis Dienstag

US-Präsident Donald Trump hat sein dem Iran gesetztes Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus mutmaßlich um einen Tag verlängert. In seinem Onlinedienst Truth Social veröffentlichte Trump am Sonntag den schlichten Hinweis "Dienstag, 20.00 Uhr" (Ortszeit, Mittwoch 2.00 Uhr MESZ). Zuvor hatte Trump Teheran Montag als Frist genannt, bis zu der eine Einigung erzielt werden müsse. Andernfalls drohe eine massive Zerstörungswelle von Kraftwerken und Brücken im Iran.

Textgröße ändern: