Deutsche Tageszeitung - "Sonntagstrend": Union knapp wieder stärkste Kraft vor der AfD

"Sonntagstrend": Union knapp wieder stärkste Kraft vor der AfD


"Sonntagstrend": Union knapp wieder stärkste Kraft vor der AfD
"Sonntagstrend": Union knapp wieder stärkste Kraft vor der AfD / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Die Union ist im "Sonntagstrend" wieder stärkste Kraft. Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf die aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa berichtet, würden derzeit 26 Prozent der Wählerinnen und Wähler CDU oder CSU wählen. Das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Die Union mit ihrem Kanzler Friedrich Merz (CDU) setzte sich damit von der AfD ab, die mit unverändert 25 Prozent auf Platz zwei liegt.

Textgröße ändern:

Dahinter folgen jeweils unverändert zur Vorwoche die an der Bundesregierung beteiligte SPD mit 15 Prozent und die Oppositionsparteien Grüne und Linke mit jeweils elf Prozent. Nicht im Bundestag vertreten wären der Umfrage zufolge das BSW mit vier Prozent und die FDP mit drei Prozent. Sonstige Parteien würden fünf Prozent wählen - ein Plus von einem Prozentpunkt).

Für den "Sonntagstrend" befragte das Meinungsforschungsinstitut Insa vom 25. bis 29. August 1202 Menschen. Die maximale Fehlertoleranz liegt bei 2,9 Prozentpunkten.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Präsidentschaftswahl in Bulgarien begonnen

Die Präsidentschaftswahl in Bulgarien hat begonnen. Die Wahllokale in dem osteuropäischen Land öffneten am Sonntag um 7.00 Uhr (Ortszeit, 6.00 Uhr MEZ) und bleiben bis 20.00 Uhr geöffnet. Der Urnengang ist überschattet von Sicherheitsbedenken nach einer Reihe von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer.

Fast 1000 Festnahmen bei neuen landesweiten Protesten in Frankreich

Die Proteste in Frankreich gegen hohe Lebenshaltungskostensind trotz Auflagen auch eine Woche nach massiven Gewaltausbrüchen am Rande von Demonstrationen nicht abgerissen. Das Innenministerium sprach am Samstagabend von landesweit 410.000 Teilnehmern, die Gewerkschaft CGT von fast 800.000 Teilnehmern. Laut Innenminister Laurent Nuñezkam es dabei erneut zu Ausschreitungen und Festnahmen. Derweil läutete die rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen in der Stadt Orléans ihren Wahlkampf ein.

Israels Armee: Übergänge zum Westjordanland werden am Wahltag geschlossen

Nach dem tödlichen Angriff bewaffneter Palästinenser auf zwei israelische Soldaten im Westjordanland will Israels Regierung das Palästinensergebiet am Wahltag abriegeln. Während des gesamten Wahltages am 27. Oktober würden "sämtliche Landübergänge zum Westjordanland geschlossen", teilte Israels Armee am Sonntag im Onlinedienst Telegram mit. Die politische Führung habe zudem ein Verbot für Ein- und Ausreisen palästinensischer Arbeiter im Westjordanland und im Jordantal einschließlich der Industriezonen genehmigt.

Musk wirft ukrainischem Militär Verstoß gegen Starlink-Nutzungsbedingungen vor

US-Tech-Milliardär Elon Musk hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, gegen die Nutzungsbedingungen des von seinem Unternehmen SpaceX bereit gestellten Satelliten-Internetdienstes Starlink verstoßen zu haben. Das ukrainische Militär habe den Dienst "für offensive Drohnenangriffe genutzt, um Menschen zu töten", erklärte Musk am Samstag in seinem Onlinedienst X. Er fügte jedoch an, dass diese Lücke in der vergangenen Woche geschlossen worden sei.

Textgröße ändern: